Termine / Veranstaltungen

Juan Ruiz mit Schülern beim Mobilitätstraining in der U-Bahnstation und auf unbefestigten Wegen

2019

Art der Veranstaltungen

Schule und Inklusion

  • Zeune Schule Berlin:
    Fortbildungen für Pädagogen im Schuljahr 2019/20
    Schüler/-innen mit Blindheit und Sehbehinderung in der Inklusion
    Die Veranstaltung führt in die Grundlagen des Unterrichts mit Schüler/-innen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sehen“ ein. Anhand von Selbsterfahrungsübungen werden die Teilnehmer/-innen für die Bedürfnisse sehbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher sensibilisiert. Ferner steht der Erfahrungsaustausch zwischen Veranstaltungsleitung und Teilnehmerkreis anhand von praktischen Beispielen im Vordergrund.
    Hier den Flyer downloaden oder hier die Termine und Veranstaltungen einsehen.

  • Zeune Schule Berlin:
    Ab August 2019 gibt es, von der J.-A.-Zeune-Schule aus, einmal pro Monat spannende Workshops für blinde und sehbehinderte Kinder undJugendliche zwischen 10-18 Jahren. Das Angebot richtet sich an die Kids aus der (Förder-) Schule und an diejenigen, welche inklusiv beschult werden — also an ALLE!
    Die Workshops sind kostenfrei, finden meistens samstags statt und es stellen eine schöne Möglichkeit dar, sich einmal in seinen Fähig- und Fertigkeiten auszuprobieren, abseits vom „schnöden“ Schulalltag und der Inklusion.Hier Termine und Veranstaltungen ansehen und/oder direkt anmelden.Koordinatorin für dieses Projekt ist Jane Morgenthal, an die sich die Familien bei (weiteren) Fragen gerne wenden können: berlin@bebsk.de

    Hier kann man den Flyer downloaden.

  • Alle Downloads der Zeune Schule hier: https://www.zeune-schule.de/downloads-der-zeune-schule/

Ausstellungen und Workshops

  • Sprechende Bilder – Die Bernauer Straße 1961 bis 1989
    20. Februar – 16. Juni 2019
    Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
    Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

    Die Ausstellung zeigt 14 unbekannte Fotografien der Berliner Mauer. Die Momentaufnahmen von Alltag und Wandel der Mauer eröffnen ungewöhnliche Perspektiven auf die geteilte Stadt. Alle Fotos werden durch Audiodeskriptionen »zum Sprechen« gebracht. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen konzipiert. Wie nehmen sehende und blinde Menschen Fotografien wahr? Wie eignen sie sich Bilder an und wie fotografieren sie?

    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 16. Juni 2019 im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen.
    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • LANGE NACHT DER IDEEN
    Gemeinsam Barrieren überwinden
    HKW, Donnerstag, 06.06.2019, 18:00 Uhr— 24:00 Uhr, Eintritt freiDie vierte Lange Nacht der Ideen des Auswärtigen Amts und seiner Partner*innen läuft
    unter dem Motto Idee und Ideal – Europa. An markanten Orten Berlins, vom Haus der
    Kulturen der Welt bis zur Volksbühne (Ost), von der Barenboim Said Akademie und dem Pierre Boulez Saal bis zum Silent Green Kulturquartier im Wedding, wird die Bandbreite der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vorgestellt.
    Im Haus der Kulturen der Welt (HKW) können Besucher*innen in der Ausstellung bauhaus imaginista die internationalen Geschichten des Bauhauses verfolgen und auch aus einem barrierefreien Vermittlungsangebot ihre persönlichen Zugänge wählen.
    Bei einer dialogischen Führung für blinde, sehbehinderte und sehende Besucher*innen werden ausgewählte Inhalte der Ausstellung vermittelt. Das Team besteht aus Silja Korn als blinder Vermittlerin und Bettina Güldner als Bauhausexpertin. Zusammen führen sie die Tandemführung durch. Während der Führung wird es ausgewählte Exponate zum Ertasten geben.
    Hier das ausführliche Programm.
    Die inklusiven Tandemführungen entstanden in Zusammenarbeit mit Platz da!
    Barrierefreie Kulturvermittlung und Prozessbegleitung für Inklusion.
    Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 15 Personen beschränkt, sodass spontane
    Teilnahme nur bei freien Platzkapazitäten möglich ist. Wenn Sie sicher teilnehmen
    möchten, melden Sie sich bitte bis zum 5.6.2019 hier an: tickets@hkw.de
    Der Weg zum Haus Haus der Kulturen der Welt: John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557
    Berlin; nächste Stationen: S + U Hauptbahnhof, S + U Brandenburger Tor, U Bundestag, Bus 100 (Haltestelle “Haus der Kulturen der Welt”)
    Hinweis für mobilitätseingeschränkte, blinde und sehbehinderte Besucher*innen: Für die Anreise steht Ihnen der Begleitservice der VBB von 9:00 bis 22:00 Uhr zur Verfügung: https://www.vbb.de/fahrplan/barrierefrei-fahren/vbb-bus-bahn-begleitservice Sollten Sie unbegleitet teilnehmen, bieten wir einen Begleitservice von bzw. zur Bushaltestelle “Haus der Kulturen der Welt“ der Linie 100 sowie während der Führung an. Schreiben Sie uns bitte, falls Sie abgeholt werden möchten: tickets@hkw.de
  • Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
    Alte Jakobstr. 124-128, 10969 Berlin, T: 030-789 02-600, M: bg@berlinischegalerie.de,
    www.berlinischegalerie.de
    Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen
    Eintritt: 10 Euro, ermässigt 7 Euro (gilt auch für Gruppen ab 10 Personen), Bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen B erhält die Begleitperson freien Eintritt.
    Informationen zur barrierefreien Sammlungspräsentation.
    Informationen zur Barrierefreiheit.
    Informationen zur inklusiven Vermittlung: Die Berlinische Galerie bietet regelmäßig Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher*innen sowie in Deutscher Gebärdensprache an. Termine und nähere Informationen finden Sie in unserem Kalender.
  • Deutsches Technikmuseum Berlin
    Workshop für Kinder und Familien

    Neue Termine für den Morseketten-Workshop, diesmal auch in den Sommerferien:
    Mi, 17.7.2019
    Mi, 31.7.2019
    So, 4.8.2019
    So, 1.12.2019
    jeweis von 12-15 Uhr (Dauer immer ca. 30 Minuten, Einstieg immer möglich)

    Eine Namenskette aus Morsezeichen
    Deutsches Technikmuseum, Altbau, 1. OG, Nachrichtentechnik
    Das Morsealphabet ist wie eine Geheimschrift: Jeder Buchstabe des Alphabets kann aus Punkten und Strichen dargestellt werden. Samuel Morse hat für das Alphabet den Schreibtelegraf erfunden. Damit kann man Nachrichten kilometerweit verschicken. Auch der eigene Name lässt sich in Morsezeichen verwandeln. Statt Punkte und Striche nehmen wir kurze und lange Holzperlen. Damit kann ein Name oder eine geheime Botschaft auf eine Kette gefädelt werden. Die Kette darf anschließend mitgenommen werden.

    Dauer: ca. 30 Minuten, Einstieg in den laufenden Workshop möglich
    Empfohlen für Kinder ab fünf Jahren, mit Begleitung
    Für blinde und sehbehinderte Kinder geeignet (Getestet und beraten von Anderes Sehen :-) Taktiles Morsealphabet von Anderes Sehen.)
    Keine Anmeldung erforderlich.
    Deutsches TechnikmuseumTrebbiner Straße 9, 10963 Berlin-Kreuzberg
    Telefon 030 90 254-0 | sdtb.de | info@sdtb.de
  • Weitere Führungen und Workshops im Deutschen Technikmuseum
    Bitte schauen Sie auf der Website sdtb.de

Barrierefreie Angebote im PalaisPopulaire Berlin

  • Zur Ausstellung „summer of love“

    Inklusive Führung und Soundworkshop für blinde und sehbehinderte Besucher mit Tastmodellen
    15.9.2019, 11–14 Uhr
    Gemeinsamer inklusiver Rundgang durch die Ausstellung „summer of love“, bei der die Kunstvermittlerin einzelne Werke anhand von Tastmodellen und Geräuschbeispielen vorstellt. Anschließend wird das Erfahrene in einem kreativen Soundworkshop praktisch vertieft. Interessierte Sehende sind herzlich willkommen!
    € 15 / Ermäßigt € 12, Begleitperson kostenlos

    Hinweis:
    Teil des Rahmenprogramms zu der Ausstellung „summer of love“ sind kostenlose Einführungen in die Zen-Meditation, zu denen wir Sie gern herzlich einladen möchten. Damit Sie auch musikalisch in die Welt des „summer of love“ eintauchen, können Sie in unserer App zu ausgewählten Werken der Ausstellung Zitate von Zeitzeugen, Textpassagen aus Joan Didions Essaysammlungen Die Stunde der Bestie, 1967, und Das Weiße Album, 1968 – 1978 hören. Hören Sie zusätzlich die unterhaltsamen „Popsplits“ mit Hintergrundinformationen zu Liedern der Zeit im Reading Room der Ausstellung.

    Kostenlose Einführung in die Zen-Meditation
    20.7., 10.8., 14.9., 12.10.2019, jeweils 15–17 Uhr
    In ihrem Wunsch nach individuellen und gesellschaftlichen Veränderungen entdeckten die Hippies die Meditation. Mittlerweile ist Meditation in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das San Francisco Zen Center war ein prägender Ort, wo Westen und Osten, Hippies und japanische Zen-Meister sich begegneten. Der Zen-Lehrer Bernd Bender, der am San Francisco Zen Center ausgebildet wurde, gibt im Rahmen der Ausstellung eine Einführung in Zen-Meditation, Achtsamkeitstraining und Zen-Praxis. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und Strümpfe mit; im Meditationsraum werden Sie gebeten, Ihre Schuhe auszuziehen. In Kooperation mit Akazienzendo
    Für weitere Informationen und Reservierungen: palaispopulaire@db.com, +49 (0)30 2020 930

  • SundayPopulaire // WorkshopPopulaire im PalaisPopulaire Unter den Linden
    Jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr gehen Kinder ab 6 Jahren auf die Entdeckungstour durch das PalaisPopulaire. In Kreativ-Workshops begegnen sie Kunst, oft in Verbindung mit Bewegung, Musik oder Literatur. Die Eltern können währenddessen um 15 Uhr an der FreeTour teilnehmen (€ 12 Eintrittsticket bitte extra buchen). Kosten: 5€. Buchen über: PalaisPopulaire
    Kontakt: Unter den Linden 5, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0)30 20 20 93 0, palais.populaire@db.com Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag 10–19 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr, Verkehrsanbindung: U-Bahn: U2, Haltestelle Hausvogteiplatz; U6, Haltestelle Französische Straße, S-Bahn: S1, S2, S3, S5, S7, S9, Haltestelle Friedrichstraße, Bus: 100, 200, TX, Haltestelle Staatsoper. Gäste, die mit dem Auto anreisen, können die kostenpflichtige Parkanlage Unter den Linden/Staatsoper nutzen (Zufahrt über Behrenstraße 37).

  • WorkshopPopulaire
    Familienworkshop für blinde und sehbehinderte Besucher mit Tastmodell & für gehörlose und hörbehinderte Besucher in Gebärde
    Kosten: € 50 (inkl. Eintritt, Workshop & Material für max. 15 Personen, 2 Stunden)
    Für weitere Informationen und Reservierungen: palaispopulaire@db.com, +49 (0)30 2020 930
    Ob Familienführung oder Kindergeburtstag – unter Anleitung von geschulten Kunstvermittlern können Blinde und Taube, Seh- und Hörbehinderte in zweistündigen Workshops die Ausstellung mit Tastmodell oder in Gebärde kennenlernen. Dabei dreht sich alles um das eigene Entdecken und Erfahren und das Schärfen der Wahrnehmung. Anschließend können alle im Atelier unter dem Dach selbst künstlerisch tätig werden.

  • Georg Kolbe Museum Berlin
    Inklusive Tastführung für Erwachsene mit und ohne Sehbeeinträchtigung
    Samstag, 22. Juni 2019 um 14-15:30 Uhr
    Kostenbeitrag: 2 Euro zzgl. Museumseintritt 7/5 Euro (ermäßigt). Jeweils eine Begleitperson erhält freien Eintritt. Anmeldung bis zum 17. Juni erbeten an info@georg-kolbe-museum.de oder telefonisch (030) 304 21 44.
  • Von Biestern, Urtieren und Fabelwesen – Skulpturen bauen
    Sommerferienworkshop für Kinder ab 7 Jahren
    Mo, 15. bis Mi, 17. Juli 2019, 10-18 Uhr
    Welche Geschichten erzählen Lynn Chadwicks Arbeiten? In den Skulpturen des britischen Bildhauers sind urzeitliche Tiere, liebevolle Biester und Figuren aus abstrahierten Formen zu entdecken. Angeregt von den ausgestellten Werken und ihren Geschichten, entwickeln die Kinder ihr eigenes fantastisches Wesen. Zunächst geht es darum, passende Oberflächen und Texturen zu erzielen, dabei werden Abklatschverfahren, Karton- und Materialdruck angewendet. In einem weiteren Schritt entstehen kleine gefaltete Modelle aus Papier und dunkler Metallfolie. In mehreren Schichten bauen die Kinder anschließend aus Weidenruten und farbigem Transparentpapier große Skulpturen. Ob Elfe, Geist oder Wolf – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
    Termine: Mo, 15. – Mi, 17. Juli 2019, 10-16 Uhr
    Zielgruppe: Für Kinder ab 7 Jahren
    Kursgebühr: 68 Euro
    Leitung: Cornelia Bessonov
    Anmeldungen und Informationen unter www.jugend-im-museum.de
  • Jüdisches Museum Berlin
    Jerusalem für alle Sinne: Führung für Blinde und Sehbehinderte
    Donnerstag, 14. März 2019, 18 Uhr
    Bar Mizwa-Gesänge vor der Klagemauer, Gebetsrufe aus der Al-Aksa Mosche, singende Pilger auf dem Weg zur Grabeskirche: Im Zentrum der Ausstellung Welcome to Jerusalem verdichtet ein Klangbild die religiöse Bedeutung der Stadt für Juden, Christen und Muslime.
    Ein Modell des Herodianischen Tempels lässt uns den Weg vom Tempelvorplatz, über den Priestervorhof mit dem Brandaltar, bis zum Heiligtum ertasten. Jesus ging einst diesen Weg – heute führt er Muslim*innen in den Felsendom, der in etwa dort steht, wo vor 2000 Jahren der jüdische Tempel stand.
    Eine Raumcollage aus prominenten Jerusalemer Hotels bietet komfortable Polstermöbel. Wie es die internationale Politik seit über einem Jahrhundert tut, können wir hier über aktuelle und historische Herausforderungen der Region diskutieren. Die Führung ergänzt nicht-visuelle Wahrnehmungsmomente der Ausstellung mit taktilen Karten und Hands-On-Objekten. So entsteht ein haptischer, akustischer und emotionaler Eindruck dieser ganz besonderen Stadt.
    Treffpunkt: Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Eintritt: 3 Euro zzgl. Museumsticket
    Architektur für alle Sinne: Führung durch den Libeskind-Bau
    Jeden Donnerstag, 18 Uhr (außer am 14. März 2019)
    Wer vom barocken Altbau des Museums in den Neubau von Daniel Libeskind geht, kann die architektonischen Unterschiede nicht nur sehen, sondern auch hören und spüren.
    Eine ganz besondere Raumerfahrung prägt die Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke.
    »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der die Führung für Besucher*innen konzipiert hat, die das Museum nicht nur visuell erleben möchten.
    Diese Führung ist für Blinde und Besucher*innen mit Seheinschränkungen empfehlenswert.
    Treffpunkt: Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Eintritt: 3 Euro zzgl. Museumsticket

Events wie Sport, Musik, Festivals, Ferienaktionen

  • 04. bis 07. Juli 2019
    Louis-Braille-Festival 2019
    Mehr Infos und das Programm finden Sie beim DBSV.
  • April bis Oktober 2019: Segeln für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche am Tegeler See in Berlin beim BFS Berlin-Brandenburg. Meldet eure Kinder an! Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Kurs findet jeden zweiten Samstag von 10 – 14 Uhr statt. Infos mit sämtlichen Terminen für 2019 und Anmeldung bei Stephan Kuperion Tel.: 030 / 40 63 67 04
    16.06.2019 Tag der offenen Tür und Segeltermin für alle Teilnehmer und Lehrer
  • 19.06. – 27.06.2019 Einwöchiger Segelkurs beim BFS Berlin-Brandenburg
    Sehbehinderte Kinder und Jugendliche können im Rahmen des seit 41 Jahren erfolgreichen Segelprojektes des Landesverbandes BFS Berlin-Brandenburg auch im Jahr 2019 auf dem Tegeler See in Berlin segeln lernen oder ihr Können verbessern. Schon im siebenundzwanzigsten Jahr führt der BFS e.V. diesen Segelkurs durch. Eine Woche lang können 20 Teilnehmende unter entsprechender Anleitung im Schülerbootshaus, direkt am See, Segeln, wohnen und Spaß haben. Vom Optimisten, über Jollen wie Flying Bee, Partner und Flying Cruiser bis zum Topper, insgesamt stehen 15 Segelboote und 5 Motorboote zur Verfügung.
    Neben dem Segeln stehen auch Ausflüge auf dem Programm, die in die Stadt, den Zoo, den Filmpark Babelsberg oder zu anderen Berliner Sehenswürdigkeiten führen. Die Gruppe wird aus Seeleuten mit unterschiedlichstem Sehvermögen bestehen.
    Meldet Euch an! Vielleicht gehört Ihr ja auch dazu!
    Der Kurs kostet 220,-€, vorausgesetzt, er wird wie bisher durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nach dem Bundesjugendplan gefördert. Aber auch private Sponsoren werden dringend gebraucht.
  • Da die Teilnehmenden aus allen Teilen der Bundesrepublik kommen, muss für An- und Abreise jeder selbst sorgen. Fahrgemeinschaften werden aber sicher wieder gebildet werden können. Wer Probleme mit dem Termin hat, weil noch keine Ferien sind, kann eine entsprechende Stellungnahme für die Schule oder Ausbildungsstelle bekommen.
    Meldet euch umgehend an, neben anderem gilt: „Wer zuerst kommt, segelt zuerst!“

    Ablauf: Mittwoch, 19. Juni bis Donnerstag, 27. Juni 2019 (Anreise ist am Mittwoch, Abreise ist am Donnerstag)
    Teilnahmevoraussetzungen:

    • Mindestalter 11, Höchstalter maximal 20 Jahre
    • Schwimmabzeichen Bronze
    • Teilnahmeerklärung (vom gesetzlichen Vertreter unterschrieben)
    • kein medizinischer Befund, aus dem sich Bedenken gegen eine Teilnahme ergeben
    • eine Persönlichkeitsstruktur, Tischmanieren und das Maß an Körperpflege,
    welches achttägiges Zusammenleben in Vier- und Sechsbettzimmern möglich macht
    • Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zur Selbstversorgung im Bootshaus
    (Räume sind nur über Wendeltreppen erreichbar)

    Infos und Anmeldung bei Robert Heuser
    Tel.:  0241 / 833 21, Fax:0241 / 18298539
    Mobil: 0157 / 522 41 107, E-Mail: bfs-jugend@sehbehindert-sport.de

Theater, Film

  • Im Rahmen des Louis Braille Festivals, Leipzig:Theater der Jungen WeltSamstag, 06.07. 16:00 Uhr und Sonntag, 07.07. 11:00 Uhr:
    „Der Bär, der nicht da war“ mit Audiodeskription
    Kurzbeschreibung: »Der Bär, der nicht da war« nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie | Übersetzung von Harry Rowohlt | Bühnenfassung von Winnie Karnofka | Uraufführung, 4plus
    Wenn Geschichten mit »Es war einmal ein kleiner Juckreiz« beginnen. Wenn dann aus kleinen Juckreizen große Bären mit großen Aufgaben werden. Wenn Schildkrötentaxis sich am liebsten geradeaus verirren. Wenn überdies saumselige Salamander auf sehr bequemen Sofa-Bergrindern reiten und vorletzte Vorzeigepinguine einfach nicht verstehen, warum »schön« eine viel bessere Zahl als 38 ist. Und wenn sehr positiv denkende Bären, die gerade noch nicht da waren, herausfinden wollen, ob sie wirklich sie sind – dann befindet man sich mit höchster Wahrscheinlichkeit im wundersamsten und tiefsinnigsten Wald der Kinderbuchliteratur!
    Dieses Stück ist ein absolutes Muss für alle, die noch große Fragen an die Welt stellen, Lust am (Quer-)Denken haben und deren Herz für liebenswürdig-kantige Figuren schlägt!
    Ort: Leipzig Westen, Theater der Jungen Welt Leipzig, Lindenauer Markt 21
    Samstag, 06.07 15.00 – 15.30 Uhr und Sonntag, 07.07 10.00 – 10.30 Uhr Stückeinführung zur Vorstellung: Begleitet werden die Vorstellungen von einer theaterpädagogischen Stückeinführung, die inhaltlich an die Vorstellung »Der Bär, der nicht da war« angebunden ist und eine interaktive Einführung zum Stück bietet.
  • Theater der Jungen Welt
    Samstag, 06.07 13.15 – 14.30 Uhr und Sonntag, 07.07 12.30 – 13.45 Uhr
    Inklusive Hausführung: 
    Hausführung TdJW mit allen Sinnen: Langweilige Hausführungen waren gestern! Wie fühlt sich Bühnennebel an? Und wie laut sind eigentlich Scheinwerfer? Von Technik, Beleuchtung, Schauspiel bis Maske – tauchen wir ein in die magische TdJW-Theaterwelt! Die Hausführung ist für ein inklusives Publikum (sehendes und nichtsehendes, bzw. sehbeeinträchtiges Publikum) entwickelt.
    Sowohl Workshop als Hausführung sind kostenfrei, aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl wird um Voranmeldung gebeten unter: +49 (0)341 48660-16
    Kontakt und/oder Anmeldung:
    Anmeldungen und Kartenkauf unter: +49 (0)341 48660-16
    Kosten der Vorstellung „Der Bär, der nicht da war“: normal: 9 €, ermäßigt: 5 €
    Ermäßigte Preise zahlen Kinder (bis zum vollendeten 14. Lebensjahr), Schüler*innen, Student*innen, Bundesfreiwilligendienstler*innen, FSJler*innen, Azubis und Schwerbehinderte. Begleitpersonen für Schwerbehinderte wird 100% Ermäßigung gewährt, wenn der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson enthält. Familienkarten: alle Infos zu unseren Familientickets sind unter www.tdjw.de zu finden
    Anfahrt und Anbindung ÖPMV: Nächste Haltestelle: Leipzig, Lindenauer Markt
    Linien 7, 8, 15, 74, 130, 131,
    Navigations-App-Store oder Google-PlayStore: easy GO und Leipzig mobil.www.tdjw.de
  • Schauspielhaus Leipzig: Ab sofort können blinde und sehbehinderte Kinder undJugendliche im Schauspielhaus Leipzig die Vorstellungen von „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“ und weitere Stücke mit Live-Audiodeskription erleben.
    Die kommenden Theateraufführungen mit Audiodeskription
    (Züge fahren stündlich nach Berlin zurück, Dauer: ca. eine Stunde)

Messen, Fachtagungen, Kongresse

  • zur Zeit kein Angebot

Klicksonar- und Mobilitätstraining

  • Angebot in Planung

Regional Berlin-Brandenburg

  • zur Zeit kein Angebot

Lehrgänge, Seminare, Fortbildung für Kinder

  • 28. Juli bis 10. August 2019 
    IRIS – Sommerlehrgang ›Lebenspraktische Fähigkeiten‹ oder ›Orientierung und Mobilität‹ für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche
    Hier das Infoblatt downloaden.

Seminare für Eltern

  • zur Zeit kein Angebot

Sonstiges

  • zur Zeit kein Angebot

4 Kommentare zu Termine / Veranstaltungen

  1. Samira sagt:

    Ich bin total beeindruckt von der Fortbewegung mit klick-lauten, besonders deshalb, weil ich kein bisschen unterrschied höre, wenn ich es selber mache!
    Am liebsten würde ich mir mal aus der Nähe ansehen, wie das funktioniert um vielleicht irgendwann mithelfen zu können, dass sich diese Technik weiter verbreitet.
    Das Problem ist jedoch, dass ich in Köln wohne und nur Veranstaltungen in Berlin und in der Schweiz finde.
    Vielleicht wäre es möglich, dass es mal eine Veranstalltung in Köln dazu gibt, weil mit meinen 16 Jahren habe ich nicht die Möglichkeit, „mal eben“ nach Berlin zu kommen.

    Ich hoffe, dass dadurch vielen Menschen geholfen werden kann, weil sie das nach Deutschland geholt haben!
    Ich muss sage, ich bewunder Sie!
    Freunliche Grüße aus Köln
    Samira

  2. Andrea Sieber sagt:

    Sehr geehrte Familie Zimmermann-Schweizer,

    dank Ihres Engagementes Daniel Kish nach Deutschland zu bringen und Klick-Sonar an verschiedene Frühförderer weiterzugeben, konnten auch wir einige Tage im April mit Daniel Kish in Nürnberg im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, kurz bbs nuernberg (nicht wie irrtümlicherweise angegeben Blindeninstitut) verbringen.

    Kurz zum Werdegang dieser Veranstaltung:
    zweimal konnte ich an Workshops in Berlin mit Daniel teilnehmen und diese zusätzliche Methode in der Begleitung der Kinder und Familien hat mich sofort begeistert. In meiner Arbeit als Frühbetreuerin hatte ich auch die Möglichkeit sofort damit zu arbeiten, auch sah ich es als wichtig an, diese Information an meine Kolleginnen und Vorgesetzten weiter zu geben. Daraus entwickelte sich dann die Idee Daniel für mehrere Tage nach Nürnberg einzuladen, um damit allen Interessierten ein Forum der Begegenung zu ermöglichen. Dies versuchten wir durch einen Vortrag über Klick-Sonar, Selbsterfahrungsanteile, Einzelsettings mit Kindern, Eltern und deren Frühbetreuern, Arbeit in der Schule mit interssierten Schülern und Lehrern abzudecken.
    Es ist Bewegung entstanden…..und wir von der Frühförderung „Sehen“ des bbs regensburg freuen uns darüber, dass dieser Gedanke des „Klicken“, aber auch der „Autonomiegedanke“ weiter getragen wird.

    An dieser Stelle nochmals ein herzliches „DANKE“ und vielleicht haben Sie mal Zeit und Lust in unsere Homepage zu schauen….

    Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg
    Andrea Sieber

  3. Ingela Herden sagt:

    Guten Tag,

    ich habe die Sendung in der ARD „Das fantastischeQuiz des Menschen“ gesehen und war über den Video des 4jährigen blinden Mädchens und der Informationen über Daniel Kish beeindruckt! Ich bin von Beruf Orthoptistin (med. Assistenzberuf in Augenarztpraxen oder -kliniken tätig, für die Untersuchung u. Behandlung von z.B.Schielen, Sehbehinderung, Augenerkrankungen…verantwortlich). Der Beruf ist genauso unbekannt wie diese Echoortungs-Therapie. Ich habe seit Jahrzehnten auch mit Sehbehinderten, weniger mit Blinden, zu tun. In Hannover haben wir eine Schule für Sehbehinderte, die einzige in ganz Norddeutschland. Wir haben ein Landesbildungszentrum für Blinde. Mit beiden Einrichtungen habe ich Kontakt, aber so eine Therapie ist mir noch nie zu Ohren gekommen. Vielleicht haben Sie Interesse, sich mit dem Verband der Orthoptistinnen (BOD) in Verbindung zu setzen, die diese Therapie noch öffentlicher machen könnte, da regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen stattfinden. Ich werde jedenfalls jeder Kollegin davon berichten und recherchieren, ob die Therapie im Raum Hannover angeboten wird und dann dafür kämpfen, dass meine Patienten davon profitieren. Dem Verein und allen Betroffenen viel Erfolg. Gerne können Sie sich per mail mit mir in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen Ingela Herden

    • Hartmann sagt:

      Sehr geehrte Frau Herden-
      ich betreue die Facebook-Seite des BOD und wir sind mit der Seite Anderes-Sehen schon vernetzt und teilen die Beiträge, so dass sie auch Orthoptistinnen erreichen. Die Idee einer Fortbildung darüber halte ich für sehr interessant. Teilen sie es doch einfach mal der BOD -Geschäftsstelle mit. LG Kristina Hartmann ( Orthoptistin-Regionalleitung Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern

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