Termine / Veranstaltungen

Juan Ruiz mit Schülern beim Mobilitätstraining in der U-Bahnstation und auf unbefestigten Wegen

2019

Art der Veranstaltungen

Schule und Inklusion

  • Zeune-Schule Berlin: Fortbildungen im Schuljahr 2018/19
    Schüler/-innen mit Blindheit und Sehbehinderung in der Inklusion
    Die Veranstaltung führt in die Grundlagen des Unterrichts mit Schüler/-innen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sehen“ ein. Anhand von Selbsterfahrungsübungen werden die Teilnehmer/-innen für die Bedürfnisse sehbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher sensibilisiert. Ferner steht der Erfahrungsaustausch zwischen Veranstaltungsleitung und Teilnehmerkreis anhand von praktischen Beispielen im Vordergrund.
    Hier den Flyer downloaden.
  • Vom 21. bis zum 26. März 2019 findet der erste Onlinekongress zum Thema Inklusion  statt. Melde Dich an! Teilnahme ist kostenfrei.
    Dich erwarten Interviews rund um die Inklusion in der Schule:
    – mit Bildungspionieren und Forscher*innen zum aktuellen Wissensstand
    – mit Inklusionsaktivist*innen und Vertreter*innen von Beratungsstellen und Elterninitiativen
    – Außerdem: Erfahrungsberichte von (ehemaligen) Schüler*innen, Eltern und Pädagog*innen
    – praktische Tipps rund um das Thema inklusive Beschulung– Du bist Mutter oder Vater eines Kindes mit Behinderung/Besonderheit und fragst Dich, wie Du die richtige Schule für Dein Kind finden sollst?
    – Du findest, dass Dein Kind ein Recht darauf hat, in der Mitte der Gesellschaft zu leben und zu lernen – und nicht nur an ihrem Rand?
    – Du möchtest mehr über das Thema Inklusion erfahren?
    https://inklusionskongress.de/

Ausstellungen und Workshops

  • Sprechende Bilder – Die Bernauer Straße 1961 bis 1989
    20. Februar – 16. Juni 2019
    Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
    Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

    Die Ausstellung zeigt 14 unbekannte Fotografien der Berliner Mauer. Die Momentaufnahmen von Alltag und Wandel der Mauer eröffnen ungewöhnliche Perspektiven auf die geteilte Stadt. Alle Fotos werden durch Audiodeskriptionen »zum Sprechen« gebracht. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen konzipiert. Wie nehmen sehende und blinde Menschen Fotografien wahr? Wie eignen sie sich Bilder an und wie fotografieren sie?

    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 16. Juni 2019 im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen.
    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

  • Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
    Alte Jakobstr. 124-128, 10969 Berlin, T: 030-789 02-600, M: bg@berlinischegalerie.de,
    www.berlinischegalerie.de
    Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen
    Eintritt: 10 Euro, ermässigt 7 Euro (gilt auch für Gruppen ab 10 Personen), Bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen B erhält die Begleitperson freien Eintritt.
    Informationen zur barrierefreien Sammlungspräsentation.
    Informationen zur Barrierefreiheit.
    Informationen zur inklusiven Vermittlung: Die Berlinische Galerie bietet regelmäßig Führungen für blinde und sehbehinderte Besucher*innen sowie in Deutscher Gebärdensprache an. Termine und nähere Informationen finden Sie in unserem Kalender.
  • Deutsches Technikmuseum Berlin
    Workshop für Kinder und Familien
    Termine für 2019, immer sonntags (nach der Tastführung):
    So, 03.02.2019 von 12-15 Uhr
    So, 07.04.2019 von 12-15 Uhr

    Eine Namenskette aus Morsezeichen
    Deutsches Technikmuseum, Altbau, 1. OG, Nachrichtentechnik
    Das Morsealphabet ist wie eine Geheimschrift: Jeder Buchstabe des Alphabets kann aus Punkten und Strichen dargestellt werden. Samuel Morse hat für das Alphabet den Schreibtelegraf erfunden. Damit kann man Nachrichten kilometerweit verschicken. Auch der eigene Name lässt sich in Morsezeichen verwandeln. Statt Punkte und Striche nehmen wir kurze und lange Holzperlen. Damit kann ein Name oder eine geheime Botschaft auf eine Kette gefädelt werden. Die Kette darf anschließend mitgenommen werden.

    Dauer: ca. 30 Minuten, Einstieg in den laufenden Workshop möglich
    Empfohlen für Kinder ab fünf Jahren, mit Begleitung
    Für blinde und sehbehinderte Kinder geeignet (Getestet und beraten von Anderes Sehen :-) Taktiles Morsealphabet von Anderes Sehen.)
    Keine Anmeldung erforderlich.
    Deutsches TechnikmuseumTrebbiner Straße 9, 10963 Berlin-Kreuzberg
    Telefon 030 90 254-0 | sdtb.de | info@sdtb.de
  • Weitere Führungen und Workshops im Deutschen Technikmuseum
    Bitte schauen Sie auf der Website sdtb.de
  • SundayPopulaire // WorkshopPopulaire im PalaisPopulaire Unter den Linden
    Jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr gehen Kinder ab 6 Jahren auf die Entdeckungstour durch das PalaisPopulaire. In Kreativ-Workshops begegnen sie Kunst, oft in Verbindung mit Bewegung, Musik oder Literatur. Die Eltern können währenddessen um 15 Uhr an der FreeTour teilnehmen (€ 12 Eintrittsticket bitte extra buchen). Kosten: 5€. Buchen über: PalaisPopulaire

    Kontakt: Unter den Linden 5, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0)30 20 20 93 0, palais.populaire@db.com Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag 10–19 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr, Verkehrsanbindung: U-Bahn: U2, Haltestelle Hausvogteiplatz; U6, Haltestelle Französische Straße, S-Bahn: S1, S2, S3, S5, S7, S9, Haltestelle Friedrichstraße, Bus: 100, 200, TX, Haltestelle Staatsoper. Gäste, die mit dem Auto anreisen, können die kostenpflichtige Parkanlage Unter den Linden/Staatsoper nutzen (Zufahrt über Behrenstraße 37).

  • Jüdisches Museum Berlin
    Jerusalem für alle Sinne: Führung für Blinde und Sehbehinderte
    Donnerstag, 14. März 2019, 18 Uhr
    Bar Mizwa-Gesänge vor der Klagemauer, Gebetsrufe aus der Al-Aksa Mosche, singende Pilger auf dem Weg zur Grabeskirche: Im Zentrum der Ausstellung Welcome to Jerusalem verdichtet ein Klangbild die religiöse Bedeutung der Stadt für Juden, Christen und Muslime.
    Ein Modell des Herodianischen Tempels lässt uns den Weg vom Tempelvorplatz, über den Priestervorhof mit dem Brandaltar, bis zum Heiligtum ertasten. Jesus ging einst diesen Weg – heute führt er Muslim*innen in den Felsendom, der in etwa dort steht, wo vor 2000 Jahren der jüdische Tempel stand.
    Eine Raumcollage aus prominenten Jerusalemer Hotels bietet komfortable Polstermöbel. Wie es die internationale Politik seit über einem Jahrhundert tut, können wir hier über aktuelle und historische Herausforderungen der Region diskutieren. Die Führung ergänzt nicht-visuelle Wahrnehmungsmomente der Ausstellung mit taktilen Karten und Hands-On-Objekten. So entsteht ein haptischer, akustischer und emotionaler Eindruck dieser ganz besonderen Stadt.
    Treffpunkt: Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Eintritt: 3 Euro zzgl. Museumsticket
    Architektur für alle Sinne: Führung durch den Libeskind-Bau
    Jeden Donnerstag, 18 Uhr (außer am 14. März 2019)
    Wer vom barocken Altbau des Museums in den Neubau von Daniel Libeskind geht, kann die architektonischen Unterschiede nicht nur sehen, sondern auch hören und spüren.
    Eine ganz besondere Raumerfahrung prägt die Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke.
    »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der die Führung für Besucher*innen konzipiert hat, die das Museum nicht nur visuell erleben möchten.
    Diese Führung ist für Blinde und Besucher*innen mit Seheinschränkungen empfehlenswert.
    Treffpunkt: Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Eintritt: 3 Euro zzgl. Museumsticket

Events wie Sport, Musik, Festivals, Ferienaktionen

  • April bis Oktober: Segeln für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche am Tegeler See in Berlin beim BFS Berlin-Brandenburg. Meldet eure Kinder an! Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Kurs findet jeden zweiten Samstag von 10 – 14 Uhr statt. Infos und Anmeldung bei Stephan Kuperion Tel.: 030 / 40 63 67 04

Theater, Film

  • Schauspielhaus Leipzig: Ab sofort können blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche im Schauspielhaus Leipzig die Vorstellungen von „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“ und weitere Stücke mit Live-Audiodeskription erleben.
    Die kommenden Theateraufführungen mit Audiodeskription
    (Züge fahren stündlich nach Berlin zurück, Dauer: ca. eine Stunde)

Messen, Fachtagungen, Kongresse

  • zur Zeit kein Angebot

Klicksonar- und Mobilitätstraining

  • Angebot in Planung

Regional Berlin-Brandenburg

  • zur Zeit kein Angebot

Lehrgänge, Seminare, Fortbildung für Kinder

  • 28. Juli bis 10. August 2019 
    IRIS – Sommerlehrgang ›Lebenspraktische Fähigkeiten‹ oder ›Orientierung und Mobilität‹ für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche
    Hier das Infoblatt downloaden.

Seminare für Eltern

  • zur Zeit kein Angebot

Sonstiges

  • zur Zeit kein Angebot

4 Kommentare zu Termine / Veranstaltungen

  1. Samira sagt:

    Ich bin total beeindruckt von der Fortbewegung mit klick-lauten, besonders deshalb, weil ich kein bisschen unterrschied höre, wenn ich es selber mache!
    Am liebsten würde ich mir mal aus der Nähe ansehen, wie das funktioniert um vielleicht irgendwann mithelfen zu können, dass sich diese Technik weiter verbreitet.
    Das Problem ist jedoch, dass ich in Köln wohne und nur Veranstaltungen in Berlin und in der Schweiz finde.
    Vielleicht wäre es möglich, dass es mal eine Veranstalltung in Köln dazu gibt, weil mit meinen 16 Jahren habe ich nicht die Möglichkeit, „mal eben“ nach Berlin zu kommen.

    Ich hoffe, dass dadurch vielen Menschen geholfen werden kann, weil sie das nach Deutschland geholt haben!
    Ich muss sage, ich bewunder Sie!
    Freunliche Grüße aus Köln
    Samira

  2. Andrea Sieber sagt:

    Sehr geehrte Familie Zimmermann-Schweizer,

    dank Ihres Engagementes Daniel Kish nach Deutschland zu bringen und Klick-Sonar an verschiedene Frühförderer weiterzugeben, konnten auch wir einige Tage im April mit Daniel Kish in Nürnberg im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, kurz bbs nuernberg (nicht wie irrtümlicherweise angegeben Blindeninstitut) verbringen.

    Kurz zum Werdegang dieser Veranstaltung:
    zweimal konnte ich an Workshops in Berlin mit Daniel teilnehmen und diese zusätzliche Methode in der Begleitung der Kinder und Familien hat mich sofort begeistert. In meiner Arbeit als Frühbetreuerin hatte ich auch die Möglichkeit sofort damit zu arbeiten, auch sah ich es als wichtig an, diese Information an meine Kolleginnen und Vorgesetzten weiter zu geben. Daraus entwickelte sich dann die Idee Daniel für mehrere Tage nach Nürnberg einzuladen, um damit allen Interessierten ein Forum der Begegenung zu ermöglichen. Dies versuchten wir durch einen Vortrag über Klick-Sonar, Selbsterfahrungsanteile, Einzelsettings mit Kindern, Eltern und deren Frühbetreuern, Arbeit in der Schule mit interssierten Schülern und Lehrern abzudecken.
    Es ist Bewegung entstanden…..und wir von der Frühförderung „Sehen“ des bbs regensburg freuen uns darüber, dass dieser Gedanke des „Klicken“, aber auch der „Autonomiegedanke“ weiter getragen wird.

    An dieser Stelle nochmals ein herzliches „DANKE“ und vielleicht haben Sie mal Zeit und Lust in unsere Homepage zu schauen….

    Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg
    Andrea Sieber

  3. Ingela Herden sagt:

    Guten Tag,

    ich habe die Sendung in der ARD „Das fantastischeQuiz des Menschen“ gesehen und war über den Video des 4jährigen blinden Mädchens und der Informationen über Daniel Kish beeindruckt! Ich bin von Beruf Orthoptistin (med. Assistenzberuf in Augenarztpraxen oder -kliniken tätig, für die Untersuchung u. Behandlung von z.B.Schielen, Sehbehinderung, Augenerkrankungen…verantwortlich). Der Beruf ist genauso unbekannt wie diese Echoortungs-Therapie. Ich habe seit Jahrzehnten auch mit Sehbehinderten, weniger mit Blinden, zu tun. In Hannover haben wir eine Schule für Sehbehinderte, die einzige in ganz Norddeutschland. Wir haben ein Landesbildungszentrum für Blinde. Mit beiden Einrichtungen habe ich Kontakt, aber so eine Therapie ist mir noch nie zu Ohren gekommen. Vielleicht haben Sie Interesse, sich mit dem Verband der Orthoptistinnen (BOD) in Verbindung zu setzen, die diese Therapie noch öffentlicher machen könnte, da regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen stattfinden. Ich werde jedenfalls jeder Kollegin davon berichten und recherchieren, ob die Therapie im Raum Hannover angeboten wird und dann dafür kämpfen, dass meine Patienten davon profitieren. Dem Verein und allen Betroffenen viel Erfolg. Gerne können Sie sich per mail mit mir in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen Ingela Herden

    • Hartmann sagt:

      Sehr geehrte Frau Herden-
      ich betreue die Facebook-Seite des BOD und wir sind mit der Seite Anderes-Sehen schon vernetzt und teilen die Beiträge, so dass sie auch Orthoptistinnen erreichen. Die Idee einer Fortbildung darüber halte ich für sehr interessant. Teilen sie es doch einfach mal der BOD -Geschäftsstelle mit. LG Kristina Hartmann ( Orthoptistin-Regionalleitung Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern

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