Termine / Veranstaltungen

Juan Ruiz mit Schülern beim Mobilitätstraining in der U-Bahnstation und auf unbefestigten Wegen

2017

Art der Veranstaltungen

Schule und Inklusion

  • SALON FÜR INKLUSIVEN DIALOG in eine »ganz normale« Bar
    »Bisher war es wichtig, dass jeder, der anders ist, die gleichen Rechte hat. In Zukunft wird es wichtig sein, dass jeder das gleiche Recht hat, anders zu sein.«
    (Willem De Klerk, Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Vizepräsident von Südafrika) Für alle, die sich für die verschiedenen Aspekte und Blickwinkel der Inklusion interessieren, gibt es nun die neuen Themenabende, die EbE in Kooperation mit dem Kinder Pflege Netzwerk veranstaltet. Einmal im Quartal laden wir Expertinnen ein und möchten mit ihnen diskutieren und uns zum Thema des Abends austauschen. Der »Salon für inklusiven Dialog« findet jeweils von 19-21 Uhr statt in der Hobelbar in Neukölln (Emser Str. 124/Ecke Ilsestr., 12051 Berlin). 5 Minuten Fußweg von U/S-Bhf Hermannstraße. Der Ort ist barrierearm, eine Rampe ist vorhanden.
    20. September – Thema: Pränataldiagnostik Referentin: Christine Schirmer, profamilia
    November – Thema: Diversity Referentin: Judy Gummich, Diversity-Trainerin 

Ausstellungen und Workshops

  • Samstag, 29.07.2017, 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
    Workshop »Forscherdrang«

    Neues Museum
    In diesem Workshop erkundet Ihr Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen. Dabei nutzt Ihr die Methoden der Archäologen und fügt neue hinzu. Hierbei kommen alle Sinne zum Einsatz. Ihr ertastet ein Objekt und fasst Eure Beobachtungen in Worte. Riechend, fühlend und schauend vergleicht Ihr Materialproben. Eure Beobachtungen haltet Ihr schriftlich, als Audioaufnahme, als Zeichnung oder mit Modelliermasse fest.
    Angebote für: Kinder 9 – 12 Jahre, mit und ohne Beeinträchtigungen
    Termin: Samstag, 29.07.2017, 14:00 Uhr – 16:00 Uhr | Ort: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin | Anfahrt: S7, S5, S75 oder M1, M4, M8 bis Hackescher Markt, von hier aus noch ca. 10 Minuten Fußweg | Treffpunkt: Information | Kosten: 9,00 EUR | Freier Museumseintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Bei Kennzeichnung im Schwerbehindertenausweis ist der Eintritt und die Teilnahmegebühr für die Begleitperson frei.
    Anmeldung: per Telefon unter 030 266 42 42 42 oder online unter https://shop.smb.museum/#/start, begrenzte Teilnehmerzahl
    Bitte geben Sie an, welche Unterstützung Ihr Kind evtl. benötigt.
    Weitere Termine: Samstag, 30.09.2017, und Samstag, 25.11.2017

  • 14. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017
    Deutsches Historisches Museum
    Deutscher Kolonialismus, Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart. 

    Eine Ausstellung für alle, barrierfrei und inklusiv, DHM Deutsches Historisches Museum,  Unter den Linden 2, 10117 Berlin

  • Deutsche Bank KunstHalle
    Kemang Wa Lehulere: Bird Song
    Über Zeichen und Bilder

    Familienworkshop mit Tastmodell
    Wie unendliche Landschaften breiten sich weiße Zeichen und Bilder auf einerschwarzen Tafel und einem geritzten Wandbild von Kemang Wa Lehulere aus.Was haben sie zu bedeuten und welche Rolle spielt Musik in seiner Kunst? Gemeinsam erfahren wir mehr über Leben und Werk des Südafrikaners.Anschließend entwickeln wir eigene Bildzeichen, die wir auf Zeichnungen und Collagen auf langen Papierbahnen darstellen.
    Information und Anmeldung: Anmeldungen jeweils 4 Tage im Voraus bitte unter Deutsche Bank, KunstHalle, Telefon 030-20 20 93 0 oder Email: db.kunsthalle@db.com
    Kosten: 3 Euro pro Person, 8 Euro pro Familie, eine Begleitperson, soweit im
    Schwerbehindertenausweis vermerkt, ist frei.
    Leitung: Emanuele Valeriano
    Ort: Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/ 15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte
    Treffpunkt: Counter
    Fahrverbindung: U-Bhf. Stadtmitte (U2), U-Bhf. Französische Straße (U6), S-Bahn
    Brandenburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße, Busse 100, 200, TXL

  • Sonntag, 10. September 2017, 16-17.30 Uhr
    Deutsche Bank KunstHalle
    Familienworkshop mit Tastmodell
  • Mittwoch, 13. September 2017, 16:30 – 18 Uhr
    Deutsche Bank KunstHalle

    Führung mit Tastmodel
  • Roberto Burle Marx: Tropische Moderne
    In Kooperation mit The Jewish Museum, New York
    7. September 2017 – 3. Oktober 2017 Seine wegweisenden Entwürfe an der Copacabana in Rio de Janeiro, am Biscayne Boulevard in Miami Beach, in Brasilien und der ganzen Welt haben Roberto Burle Marx (1909-1994) zu einem der herausragendsten Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts gemacht. In Kooperation mit dem Jewish Museum präsentiert die KunstHalle das gesamte Spektrum seines künstlerischen Schaffens. Burle Marx, Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer brasilianischen Mutter, begeisterte sich bereits in den frühen 1930er Jahren für die Moderne – zu einem Zeitpunkt, als sie viele Künstler und Intellektuelle in seinem Heimatland erfasste. Für Burle Marx bildete die Abstraktion das grundlege Prinzip, um mit geschwungenen Formen und den bunten Farben der einheimischen Flora eine völlig neue Formensprache in der Landschaftsarchitektur zu entwickeln. Während seiner mehr als sechzigjährigen Karriere gestaltete Burle Marx weltweit über 2.000 Gärten und entdeckte fast 50 neue Pflanzenarten, dabei plädierte er stets für die Verwendung einheimischer Gewächse. Mit mehr als 100 Arbeiten werden seine bedeutendsten Projekten in der Ausstellung anhand von Entwürfen, Modellen, Zeichnungen, Gemälden und Fotografien vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf seinen Berliner Bezügen und Projekten.

    Sonntag, 26. November 2017, 16-17.30 Uhr
    Deutsche Bank KunstHalle

    Familienworkshop und Führung mit Tastmodel
    Mittwoch, 22. November 2017, 16:30 – 18 Uhr
  • Fahrelnissa Zeid
    In Kooperation mit der Tate Modern
    20.10.2017 – 25.03.2018 Die Retrospektive Fahrelnissa Zeid stellt dem internationalen Publikum eine der wichtigsten türkischen Pionierinnen der Moderne vor. Obwohl Fahrelnissa Zeid zu ihren Lebzeiten (1901-1991) ausgiebige Reisen unternahm, international ausstellte und eine jüngere Künstlergeneration in Europa und dem Mittleren Osten beeinflusste, ist dies die erste umfassende Retrospektive ihres Werkes. Die Ausstellung beleuchtet Zeids künstlerische Laufbahn von den ersten in der Türkei entstandenen Werken über ihre Verbindung zur avantgardistischen „Gruppe D“ und den späteren Experimenten mit der Abstraktion bis hin zu ihrer Rückkehr zur Figuration. Ihre großformatigen abstrakten Arbeiten der späten 1940er- bis 1960er-Jahre bilden das Herzstück der Ausstellung. Fahrelnissa Zeid feiert eine außergewöhnliche Künstlerin, die ein faszinierendes Leben führte und einige der wichtigsten Werke ihrer Zeit geschaffen hat. Wie zu jeder Ausstellung entwickelt die Deutsche Bank KunstHalle auch in diesem Jahr ein maßgeschneidertes Kunstprogramm für blinde und sehbehinderte Erwachsene, Familien und Schüler_innen.
    (Anmerkung: Auf anderes-sehen.de finden Sie sämtliche Termine hierzu, die wir aber nicht explizit als Führungen für blinde Menschen auszeichnen.)
    Mehr Infos unter deutsche-bank-kunsthalle.de
    Kosten: 3 €, Familienticket: 8 €
    Verbindliche Anmeldung bitte vier Tage im Voraus unter Tel: (030) 20209311, Fax: (030) 20209320 oder db.kunsthalle@db.com
    Gerne beraten wir Sie.

Events wie Sport, Musik, Festivals, Ferienaktionen

Theater, Film

  • Schauspielhaus Leipzig: Ab sofort können blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche im Schauspielhaus Leipzig die Vorstellungen von „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“ und weitere Stücke mit Live-Audiodeskription erleben.
    Die kommenden Theateraufführungen mit Audiodeskription
    In der Spielzeit 2016/17 bieten wir Audiodeskription für die Inszenierungen Maria Stuart, Die Schutzflehenden / Die Schutzbefohlenen, Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Peer Gynt sowie Der Gott des Gemetzels  und Metropolis an.
    (Züge fahren stündlich nach Berlin zurück, Dauer: ca. eine Stunde)
  • Film: Ich. Du. Inklusion. Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft
    (Kinostart 4. Mai 2017) Trailer | Website
    Über diesen Film: Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ begleitet zweieinhalb Jahre 5 Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (Nordrhein-Westfalen).Der Dokumentarfilm zeigt einen offenen und direkten Schulalltag und wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf Wirklichkeit trifft.

Messen, Fachtagungen, Kongresse

  • SightCity. Die größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel.
    2018 in Frankfurt/Main im Sheraton Frankfurt Airport Hotel.

Klicksonar- und Mobilitätstraining

  • Zur Zeit kein Angebot

Regional Berlin-Brandenburg

  • Inklusives Kinder- und Jugendfest, Berlin 
    Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, lädt am Sonntag, 16. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr ein zum zweiten inklusiven Kinder- und Jugendfest mitten im Kiez. Es gibt viele spannende Mitmach-Aktionen, ein buntes Bühnenprogramm mit Live-Musik von Pelemele, Graf Fidi und Sittin‘ Bull. Außerdem: Rollstuhlparcours, Rollstuhlkarate, Workshops, einer Lesung und vieles mehr.
    Ort: Lipschitzplatz, 12353 Berlin-Neukölln (Nähe U-Bahnhof Lipschitzallee)
    Mehr Infos: www.behindertenbeauftragte.de
  • Am Donnerstag, 13. Juli, eröffnet um 19:00 Uhr die Ausstellung „Visions of digital art – Digitale Kunst von Horst Rosenberger“.
    Ort: Kleisthaus, Mauerstraße  53, 10117 Berlin
    Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis „Mohrenstraße“, U2 und U6 bis „Stadtmitte“, S- und U-Bahn bis „Potsdamer Platz“
    Mehr Infos und Anmeldung: www.behindertenbeauftragte.de

Sonstiges

  • zur Zeit kein Angebot

4 Kommentare zu Termine / Veranstaltungen

  1. Samira sagt:

    Ich bin total beeindruckt von der Fortbewegung mit klick-lauten, besonders deshalb, weil ich kein bisschen unterrschied höre, wenn ich es selber mache!
    Am liebsten würde ich mir mal aus der Nähe ansehen, wie das funktioniert um vielleicht irgendwann mithelfen zu können, dass sich diese Technik weiter verbreitet.
    Das Problem ist jedoch, dass ich in Köln wohne und nur Veranstaltungen in Berlin und in der Schweiz finde.
    Vielleicht wäre es möglich, dass es mal eine Veranstalltung in Köln dazu gibt, weil mit meinen 16 Jahren habe ich nicht die Möglichkeit, „mal eben“ nach Berlin zu kommen.

    Ich hoffe, dass dadurch vielen Menschen geholfen werden kann, weil sie das nach Deutschland geholt haben!
    Ich muss sage, ich bewunder Sie!
    Freunliche Grüße aus Köln
    Samira

  2. Andrea Sieber sagt:

    Sehr geehrte Familie Zimmermann-Schweizer,

    dank Ihres Engagementes Daniel Kish nach Deutschland zu bringen und Klick-Sonar an verschiedene Frühförderer weiterzugeben, konnten auch wir einige Tage im April mit Daniel Kish in Nürnberg im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, kurz bbs nuernberg (nicht wie irrtümlicherweise angegeben Blindeninstitut) verbringen.

    Kurz zum Werdegang dieser Veranstaltung:
    zweimal konnte ich an Workshops in Berlin mit Daniel teilnehmen und diese zusätzliche Methode in der Begleitung der Kinder und Familien hat mich sofort begeistert. In meiner Arbeit als Frühbetreuerin hatte ich auch die Möglichkeit sofort damit zu arbeiten, auch sah ich es als wichtig an, diese Information an meine Kolleginnen und Vorgesetzten weiter zu geben. Daraus entwickelte sich dann die Idee Daniel für mehrere Tage nach Nürnberg einzuladen, um damit allen Interessierten ein Forum der Begegenung zu ermöglichen. Dies versuchten wir durch einen Vortrag über Klick-Sonar, Selbsterfahrungsanteile, Einzelsettings mit Kindern, Eltern und deren Frühbetreuern, Arbeit in der Schule mit interssierten Schülern und Lehrern abzudecken.
    Es ist Bewegung entstanden…..und wir von der Frühförderung „Sehen“ des bbs regensburg freuen uns darüber, dass dieser Gedanke des „Klicken“, aber auch der „Autonomiegedanke“ weiter getragen wird.

    An dieser Stelle nochmals ein herzliches „DANKE“ und vielleicht haben Sie mal Zeit und Lust in unsere Homepage zu schauen….

    Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg
    Andrea Sieber

  3. Ingela Herden sagt:

    Guten Tag,

    ich habe die Sendung in der ARD „Das fantastischeQuiz des Menschen“ gesehen und war über den Video des 4jährigen blinden Mädchens und der Informationen über Daniel Kish beeindruckt! Ich bin von Beruf Orthoptistin (med. Assistenzberuf in Augenarztpraxen oder -kliniken tätig, für die Untersuchung u. Behandlung von z.B.Schielen, Sehbehinderung, Augenerkrankungen…verantwortlich). Der Beruf ist genauso unbekannt wie diese Echoortungs-Therapie. Ich habe seit Jahrzehnten auch mit Sehbehinderten, weniger mit Blinden, zu tun. In Hannover haben wir eine Schule für Sehbehinderte, die einzige in ganz Norddeutschland. Wir haben ein Landesbildungszentrum für Blinde. Mit beiden Einrichtungen habe ich Kontakt, aber so eine Therapie ist mir noch nie zu Ohren gekommen. Vielleicht haben Sie Interesse, sich mit dem Verband der Orthoptistinnen (BOD) in Verbindung zu setzen, die diese Therapie noch öffentlicher machen könnte, da regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen stattfinden. Ich werde jedenfalls jeder Kollegin davon berichten und recherchieren, ob die Therapie im Raum Hannover angeboten wird und dann dafür kämpfen, dass meine Patienten davon profitieren. Dem Verein und allen Betroffenen viel Erfolg. Gerne können Sie sich per mail mit mir in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen Ingela Herden

    • Hartmann sagt:

      Sehr geehrte Frau Herden-
      ich betreue die Facebook-Seite des BOD und wir sind mit der Seite Anderes-Sehen schon vernetzt und teilen die Beiträge, so dass sie auch Orthoptistinnen erreichen. Die Idee einer Fortbildung darüber halte ich für sehr interessant. Teilen sie es doch einfach mal der BOD -Geschäftsstelle mit. LG Kristina Hartmann ( Orthoptistin-Regionalleitung Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern

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