Klicksonar- und Mobilitätstraining im Oktober ’21

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer vom 1. bis 3. Oktober 2021 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden.

Anderes Sehen e.V. übernimmt wieder den größten Teil der Kosten und die gesamte Organisation.

Bezüglich Corona tragen wir eine Verantwortung und richten uns danach.
Für alle Erwachsenen gilt: geimpft, genesen oder aktueller PCR-Test.
Die Kinder sollten, wenn nicht ohnehin geimpft, einen tagesaktuellen Covid-19-Schnelltest dabei haben oder einen Schnelltest hier abholen und vorher mit den Eltern machen. Wir werden welche da haben.
Die Trainings finden weitgehend im Freien statt.
Etwaige Begleitpersonen müssen einen Mund/Naseschutz tragen, wenn Sie sich in der Nähe vom Trainer oder Teilnehmer aufhalten und im Vereins-Raum.

Bitte klicken Sie zur Reservierung und Bezahlung eines Termins auf die folgenden Links. Bitte nur EINEN Termin reservieren. Für blinde Nutzer freuen wir uns auf einen Buchungswunsch per Mail an kontakt[ät]anderes-sehen.de.  

➔ 1,5 Stunden Einzel-Training: Eltern und Kind spendenfinanziert zu 20€ (statt 105€)
➔ 1 h Elterngespräch spendenfinanziert zu 20€ (statt 70€)
➔ 3 h Eltern mit zwei Kindern gemeinsam spendenfinanziert zu 40€ (statt 210€)
➔ 2,5 Stunden Einzel-Training: Jugendlicher spendenfinanziert zu 40€ (sonst 175€)
➔ 3,5 Stunden Einzel-Training: Erwachsener 175€ (sonst 245€)
➔ 2 oder 3 Stunden Trainer-Weiterbildung mit eigenem Klienten (geeignet für Zertifizierungspunkte): Trainer pro Stunde 70€

Buchen Sie schnell, bevor die Plätze belegt sind!
Nur bezahlte Reservierungen sind gültig!


Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie den Betrag nicht aufbringen können! Wir finden eine Lösung!

Tipp für die Kosten: Ihr Augenarzt oder der Kinderarzt stellt Ihrem Kind ein Rezept aus. Sie können dann die Teilnahmekosten von Ihrer Krankenkasse erstattet bekommen. Beantragen Sie ein Ergänzungstraining „Grundlagentraining von Klicksonar (menschliche aktive Echoortung) zur verbesserten autonomen Navigation und Orientierung als blinder Mensch“.


Wer ist unser Trainer?

Der von Geburt an blinde Mobilitätstrainer Juan Ruiz aus den USA spricht fliessend Deutsch, Englisch und Spanisch. Juan erlernte die Klicksonartechnik im Kindesalter von Daniel Kish und hat seine Fähigkeiten in der Echoortung zur Perfektion gebracht. Darüber hinaus nutzt er vielfältige weitere Strategien zur Orientierung und Navigation und zur allgemeinen Wahrnehmung, die er in den Trainings gern vermittelt. Er lebt seit mehreren Jahren in Wien.

Juan Ruiz

Der mexikanischstämmige US-Amerikaner Juan Ruiz hat sich fest in Wien niedergelassen.

Die Verbesserung der Mobilität ist in jedem Alter sinnvoll

Die Verbesserung der Mobilität ist in jedem Alter sinnvoll. Auch mit über 70 Jahren gibt es noch Möglichkeiten, die man nicht kannte.

Schon mit 3 Jahren kann viel mitgenommen werden.

Schon mit 3 Jahren kann viel mitgenommen werden, aber vor allem durch die Eltern, die das Gelernte weiter vermitteln.

blinde Rollifahrer*innen beim Klicksonartraining

Klicksonar ist besonders auch für blinde Rollifahrer*innen extrem hilfreich

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Zur Bundestagswahl: Parteiencheck für die Zukunft von Kindern mit und ohne Behinderung

Am 26.09.2021 ist Bundestagswahl. Wen wollen Sie wählen, wenn Sie nicht gegen die Rechte und Chancen Ihres Kindes, Familie und Ihrer Freunde abstimmen wollen?

Wir haben einige Fakten zusammengetragen und lassen Revue passieren.

  1. Angela Merkels persönliche Haltung ist nicht CDU konform
  2. Was in den Wahlprogrammen der Parteien steht zum Thema Barrierefreiheit
  3. Die behindertenpolitischen Sprecher der Fraktionen versprechen Vieles, können es aber nicht halten
  4. Das bisherige Abstimmungsverhalten der Parteien zu den großen Themen der Behindertenpolitik

  1. Angela Merkel sagte in ihrer Rede beim Online-Jahresempfang des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel über Teilhabe von Menschen mit Behinderung:

„Sie [die Teilhabe] berührt das Grundverständnis unseres Zusammenlebens“ sagte Merkel am 17.08.2021, „sie betrifft jeden einzelnen in seiner unteilbaren Würde als Mensch.“ und „Dass wir alle so selbstverständlich zusammengehören, ob mit oder ohne Behinderung, das sollten wir so früh wie möglich lernen. Daher sollten Menschen mit welcher Beeinträchtigung auch immer von Anfang an dazugehören. Sie sollten in die gleichen Schulen gehen und die gleichen Freizeiteinrichtungen nutzen. Dann wird es selbstverständlicher, in späteren Jahren gemeinsame Wege zu gehen.“

Daran, wieviel Merkel mit ihrer Regierung in den letzten 16 Jahren davon umgesetzt hat, kann man ermessen, was in etwa in den nächsten Jahren von der CDU zu diesem Thema passieren wird. Schade, dass Merkel ihre offenbar begrüßenswerte persönliche Meinung nicht vor 16 Jahren als Prämisse für Ihre Partei festgelegt hat. Das Abstimmungsverhalten der CDU-Abgeordneten im Bundestag ist regelmäßig gegen die Verbesserung der Rechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. (Siehe Beispiele weiter unten)

Ein Kommentar: Merkel startet eine Revolte – und keiner hört hin

übermalte Grundgesetz-Tafeln am Bundestag für ein gutes Teilhabegesetz

© Andi Weiland | gesellschaftsbilder.de



2. Martin Schienbein schaute in die Wahlprogramme und fand Folgendes

Barrierefreiheit kommt ja überall vor, ausser bei der AfD. Wie häufig und wie ernsthaft Barrierefreiheit gemeint wird, nämlich auch mit konkreten Umsetzungsangeboten, das ist entscheidend. Das liegt die LINKE ganz weit vorn gefolgt von den Grünen und dann kommt eigentlich nur noch sehr allgemeines „Wohlwollen“ von SPD oder FDP und eigentlich nichts, was Erwartungen weckt, von der CDU/CSU.

Schauen Sie mal rein, wie denn nun die barrierefreie Zukunft erreicht werden soll.

Demo zur Anhörung des BTHG. #NichtMeinGesetz

© Jörg Farys | Gesellschaftsbilder.de


3. Der Rollstuhl-Kurier fragte die behindertenpolitischen Sprecher der aktuell sechs größten Parteien

Interessant sind die Antworten durchaus, wie sie die Themen Inklusion und Barrierefreiheit anpacken würden. Da behindertenpolitische Sprecher aber in den Parteien selten gefragt oder gehört werden, sollte man deren Aussagen nicht überbewerten.

Aber das Wichtigste in Kürze:

Wie halten Sie es mit der Forderung, dass alle Kinder – mit und ohne Behinderung oder Förderbedarf – gemeinsam in ein und dieselbe Klasse gehen sollten?
CDU ist für Erhalt der Förderschulen, SPD für den selbstverständlichen Besuch der selben Schulklasse durch alle Kinder. AfD ist nur bei Kindern mit Körperbehinderung einverstanden und gegen Inklusion aller anderen Kinder. Die LINKE stimmt klar für viel Investition in die Ausstattung, den Unterricht, die Hilfsmittel und das 2-Lehrer-Prinzip für die schullische Inklusion. Die Grünen wollen das Gleiche, sind aber etwas weniger konkret. Die FDP will (angeblich) Inklusion, aber nicht, dass die nicht-behinderten Schüler Veränderungen hinnehmen müssen und will daher auch Förderschulen erhalten.

Folgende Frage ist auch interessant:

Antragsverfahren für Hilfsmittel sind häufig langwierig, wodurch benötigte Hilfen teils mit erheblichen Verzögerungen eintreffen. Werden Sie sich dafür einsetzen, dass dieser Prozess beschleunigt wird? Und wenn ja, wie? Hier gibt es interessante Antworten, die ich kaum zusammenfassen kann.  Wir empfehlen den ganzen Beitrag zu lesen.

Ein Demo-Transparent sagt "Weniger möglich machen; mehr verhindern"

© Jörg Farys | Gesellschaftsbilder.de


4. Was in der GroKo und davor geschah, zeugt eher von der Ablehnung der gleichberechtigten Teilhabe, als von der Achtung der Menschenrechte

3.1. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – eine Farce. SPD und CDU/CSU stimmen zu später Stunde gegen die Verbesserung. Als „mutlos und unambitioniert“ kritisiert Christiane Möller vom DBSV das Ergebnis. Nur das Allermindeste und nichts Hilfreiches. Zum Beispiel konnte man sich auf eine Frist von 19 Jahren einigen, bis Bank und ÖPNV Terminals barrierefrei sein müssen. Weil es 2040 diese Geräte nicht mehr geben wird, hat die Regierung es geschafft, die Lösung zu präsentieren ohne eine zu schaffen.

Weiterlesen und mehr Hintergrund gibt es hier.

3.2. Behindertengleichstellungsgesetz – keine Durchsetzung möglich. Dier Regierungsparteien haben namentlich gegen die geforderten Verbesserungen gestimmt. Die alltäglichen Barrieren kann großteils nur die Privatwirtschaft abbauen, daher muss ein Rahmen für die Rechte und Pflichten her. Insbesondere das Beharren der Mitglieder der Regierungsparteien darauf, dass die privatwirtschaftlichen Anbieter sicher irgendwann freiwillig etwas tun werden, ist – wie die Jahrzehnte zuvor zeigen – ein Fehler. Nahezu alle Behindertenverbände, Selbstvertretungen und sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen kritisieren, dass das Gesetz die Privatwirtschaft nicht einschließe und daher die Gleichstellung im Alltag von Menschen mit Behinderungen verfehle.

Weiterlesen und mehr Hintergrund gibt es hier.

3.3. Marrakesch-Vertrag – keine zugängliche Literatur und Medien für deutsche blinde und sehbehinderte Leser. In keinem anderen Land der Welt wurde ein so wenig zielführendes, aufwändiges und damit teures System wie hier entwickelt. Die deutsche Bundesregierung hat den Vertrag unterschrieben und dann für die Verlagslobby alles getan, damit er nicht im Sinne der UN umgesetzt werden kann – auf Kosten der blinden Leser. Stattdessen könnte der Gesetzgeber einfach die Braille-Druckrechte und andere barrierefreien Formate (nach dem Kauf des Werks) für und zugunsten der blinden Nutzer freigeben.

Weiterlesen und mehr Hintergrund gibt es hier.

Nun sind die verehrten Wähler gefragt, daraus ihre Schlüsse zu ziehen. Wollen Sie eine Partei wählen, die sich gegen die Rechte und Chancen von Mitgliedern Ihrer Familie und Freunde entscheidet? 

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Berlin: Eröffnung der Bibliothek zum Anfassen

Für kleine und große Bücherwürmer und Spiele-Fans gibt es seit Mai im ABSV ein neues Angebot. Mithilfe von Fördergeldern ist es dem Verein ABSV gelungen, einen Bibliotheksraum im zweiten Obergeschoss einzurichten und einen umfangreichen Bestand unterschiedlicher Kinderbücher und Gesellschaftsspiele zu beschaffen.

Dies wollen wir mit einer bunten Veranstaltung feiern. Am 04.09.2021 wird die Bibliothek im Zeitraum zwischen 14:00 und 18:00 endlich offiziell eröffnet.

Wer schon immer einmal in die Welt der kleinen Nacktschnecke eintauchen, mit dem Drachen Kokosnuss spannende Abenteuer erleben oder sich im verrückten Labyrinth verirren wollte, hat nun die Möglichkeit und ist herzlich eingeladen.

Coronabedingt gibt es eine Personenobergrenze. Daher bitten wir Sie, sich verbindlich anzumelden. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Julia Naujokat.

E-Mail:

Bibliothek@absv.de

oder Tel.: 030/895 88 137

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Nur deutsche Politiker empfinden Barrierefreiheit als Zumutung

Das Motto der Bundesregierung ist „Bloß den Unternehmen nichts vorschreiben.“ Barrierefreiheit wird als Zumutung für die Wirtschaft betrachtet, Barrieren sollen nicht durch gesetzliche Vorgaben abgebaut werden, sondern durch Sensibilisierung und Überzeugungsarbeit. Aber genau das wird seit Jahrzehnten versucht und es ändert sich nichts. Wenn es in dem Tempo weitergeht, dann braucht es noch Jahrhunderte.

Sigrid Arnade

Das ganze Interview gibt es hier zu lesen

 

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Das deutsche Bildungssystem ist schlecht für fast alle Kinder

Wenn man über Bildungschancen nicht nur als Worthülse spricht, muss man sehen, dass man in Deutschland grundsätzlich über ein sehr veraltetes Bildungssystem spricht und über eines der rücksichtslosesten Systeme, das auf Elitenbildung optimiert ist. 

Das dreigliedrige Schulsystem basiert auf der Idee der Aussortierung; und Vielfalt ist in diesem System der  Sand im Getriebe. 

Unser Schulsystem ist ausgerichtet auf die Idee eines Normkindes – und jedes Kind, das langsamer, schneller, kreativer oder ungeschickt, inselbegabt oder sinneseingeschränkt ist, Weiterlesen

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Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – eine Farce

Ottmar Miles-Paul schreibt:

kurz vor dem Pfingstwochenende möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass der Deutsche Bundestag gestern, am 20. Mai, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zu später Stunde verabschiedet hat. Dieses weist leider noch sehr viele Schwächen auf, so dass es auch zukünftig noch sehr viel für ein gutes Barrierefreiheitsrecht auf Bundes- und Landesebene zu tun gibt. Wer sich die Debatte zu später Stunde im Bundestag nicht angeschaut hat, es lohnt sich, sich das anzuschauen, um die verschiedenen Argumentationen kennenzulernen. Weiterlesen

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Was ist Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON)

Die Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON) ist eine mitochondriale, degenerative Erbkrankheit, bei der die Ganglienzellen des Sehnervs nicht ausreichend mit Energie versorgt werden. Als Folge wird das Signal vom Auge, durch inaktive Mitochondrien am Sehnerv, nicht oder nur noch in Teilen ans Gehirn  weitergeleitet.
LHON wird mütterlicherseits vererbt und tritt sehr selten auf. Etwa 1 zu 50.000 Menschen sind betroffen. Bei Vorliegen der Gen-Mutation kann LHON innerhalb kürzester Zeit zum zentralen Sehverlust bis hin zur Erblindung führen. Weiterlesen

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Corona Schutzimpfung für Menschen mit Behinderung – eine formlose Bescheinigung reicht aus

Ein Attest über Vorerkrankungen als Anspruchsnachweis für eine vorrangige Corona-Schutzimpfung muss keine Details enthalten, schreibt die Deutsche-Apotheker-Zeitung.

 

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Der Tätigkeitsbericht von Anderes Sehen e.V. für 2020

Die Tätigkeiten der Vereins Anderes Sehen e.V. umfassten im Jahr 2020 unter anderem:

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Das lass‘ ich mir nicht bieten – Ermutigung zur (individuellen) Rechtsdurchsetzung

Die ISL (Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL e. V. ) möchte mit diesem Projekt verschiedene Wege aufzeigen, die euch dabei unterstützen, eure Rechte durchzusetzen: wie man einen Widerspruch schreibt, wenn ein Kostenträger die Kostenübernahme für beispielsweise ein Hilfsmittel abgelehnt hat. Weiterlesen

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Braille-Musiknoten für den Unterricht produzieren

Ein:e blinder Musiker:in mit Notenkenntnissen mag es aus drei Gründen, gedruckte Braille-Noten zu haben: 1. Sie hat das Gefühl, als Musiker:in ernst genommen zu werden, und 2. weil sie Dinge präziser lernen kann und 3. weil sie Noten zum späteren Nachschlagen aufbewahren kann.

Einige Noten sind bereits als XML-Dateien im Netz oder in Bibliotheken verfügbar. Zum Beispiel auf Weiterlesen

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Neues Fachbuch: Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten

Mit Sehbeeinträchtigung im Alltag klarkommen: Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten

Buchcover

Pamela Cory, Gründerin und langjährig im Leitungsteam des Instituts für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter (IRIS) e. V. in Hamburg, ist als Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg tätig.

Die Gabel zum Mund führen, Zähneputzen, die Haustüre aufschließen – unser Alltag besteht aus unzähligen Tätigkeiten, die für sehende Menschen selbstverständlich sind. Kinder und Erwachsene mit Sehbeeinträchtigungen stellen sie vor erhebliche Herausforderungen. Mit der richtigen Strategie Weiterlesen

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Online-Seminar (auf englisch, gratis) vom APH
 

Tips and Techniques to Develop Pre-Braille Skills in Toddlers

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Publiziert am von Steffen Zimmermann | Schreib einen Kommentar

Neue Steuerregelung für Eltern blinder Kinder: Behinderten-Pauschbetrag wird verdoppelt!

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Gemischte News für Eltern vom bebsk e.V.

Sehr gerne veröffentlichen wir hier ein paar zusammengestellte Infos von Jane Morgenthal vom BEBSK, der Bundesvereinigung Eltern blinder und sehbehinderter Kinder e.V., wo es absolut Sinn macht, als Eltern dabei zu sein. Weiterlesen

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Jetzt anmelden zu Daniel Kishs Web-Seminar „Freedom first“ für Eltern, Profis und Erzieher

Why Wait? A „freedom first“ approach to fostering self-determination in babies and young children with blindness visual impairment

Using an adaptation model of blindness based on brain plasticity, this webinar will explore the fundamental principles of self-determined freedom of movement and achievement. Practical strategies that foster natural development of brain processes will be shared. Specific focus will be given to perception-based cane training, a self-determined model of engagement and managing guides and supports, and audition/FlashSonar.

You are invited to the Zoom webinar. Weiterlesen

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im September ’20

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer vom 10. bis 13. September 2020 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden. Weiterlesen

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Für ein behindertes Kind besteht auch über die Altersgrenze hinaus Anspruch auf Kindergeld, wenn die Behinderung schon vorher eingetreten ist.

Das entschied der Bundesgerichtshof unter Az. III R 44/17.

Publiziert am von Steffen Zimmermann | Schreib einen Kommentar

Juan Ruiz in München und Innsbruck im Juli 2020

Der Perceptual-Mobility-Trainer Juan Ruiz lässt Eltern blinder Kinder und blinde Erwachsene Interessenten wissen:

„Ich werde am 20. und 21. Juli 2020 in München sein und würde dort Schulungen anbieten, falls Interesse besteht? Außerdem werde ich am 11. Juli 2020 in Innsbruck sein und auch dort private Schulungen anbieten, falls es Interessenten gibt.“

Bei Interesse oder Nachfragen bitte direkt mit Juan Ruiz per Mail in Kontakt treten.
juan.ruiz [at] clicksonar.eu

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Folgeprojekt der Kampagne zum Film DIE KINDER DER UTOPIE

INKLUSIONS-PEGEL ist das Folgeprojekt der Kampagne zum Film DIE KINDER DER UTOPIE

Link zum Inklusions-Pegel Juni 2020 VON MITTENDRIN E.V.

Der lesenswerte Newsletter unserer Kollegen beginnt mit einem deutlichen Hinweis auf einen Missstand, den wir seit Jahrzehnten erfahren.

Wenn Deutschland will, dann kann Deutschland. Regierungen schließen sämtliche Gaststätten, Autobauer stellen plötzlich Beatmungsgeräte her, sparsame Finanzminister machen in Windeseile Milliardenschulden, Arbeitsminister verbieten der Fleischindustrie die Werkverträge.
Aber reden wir nicht von Corona. Reden wir vom Ausstieg aus der Atomenergie, reden wir von Fahrverboten für Diesel-Autos, reden wir vom Rauchverbot in Kneipen und Restaurants, reden wir von Frauenquoten in Aufsichtsräten – und vermutlich bald auch in Vorständen. Reden wir von der Verkürzung der Schulzeit in Gymnasien von G9 zu G8 – und ein paar Jahre später wieder zurück. Politische Meinungsbildung, Gesetz, Umsetzung und – zack! – schon sind viele Dinge anders als zuvor.
Und jetzt reden wir über Inklusion. Weiterlesen.

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Corona bestimmt unsere Leben. Was machen wir denn jetzt?

Vorwort

Wir stecken gerade alle in einer schwierigen Zeit. Der Corona-Ausbruch hat dazu geführt, dass fast alle Nationen den Ausnahmezustand erklärt haben. Die Kinder dürfen nicht in die Schule, das Reisen wurde nahezu vollständig eingestellt, Selbständige bangen um ihre Existenz. 

Die Auswirkungen auf unsere Zukunft sind noch komplett ungewiss. Social Distancing ist das, was uns als Eltern dazu zwingt, uns neben unseren beruflichen Pflichten auch mit unseren Kindern auf eine neue Art auseinanderzusetzen. Schulunterricht und Freizeit müssen gleichermaßen durch uns angeleitet und gestaltet werden. Wir wollen Ihnen mit diesem Beitrag viele gute Ideen mitgeben.

So können Sie ihren Tag gestalten. Viele Gedanken, von denen Sie sich inspirieren lassen können.

Weiterlesen

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Der Tätigkeitsbericht von Anderes Sehen e.V. für 2019

Die Tätigkeiten der Vereins Anderes Sehen e.V. umfassten im Jahr 2019 unter anderem:

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im November ’19


—- Leider schon ausgebucht  —-


Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer vom 21. bis 24. November 2019 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden. Weiterlesen

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Rechtslage bei Produktion eines Punktschriftexemplars eines Buches

Neben vielen anderen Themen treibt Eltern blinder Schüler, die Medienzentren und die Blindenpädagogen ein Thema um: Die scheinbar umstrittene Rechtefrage bei der Produktion eines Punktschriftexemplars eines Buches. Wir geben Ihnen hier eine juristische Klärung.

Weiterlesen

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