Mathe schreiben mit LaTeX für blinde Kinder

Die einfache zeilenbasierte Eingabe von ganz simplen Ausdrücken bis zu komplexen mathematischen oder chemischen Formeln ist eine Notwendigkeit in Schule und Studium.

zwei im Quadrat mal fünf ist zwanzig

Aber auch komplizierte Ausdrücke kann ein blinder Schüler recht einfach so schreiben, wie hier abgebildet:

Komplexe Latex Formel

Es gibt viele Insellösungen – und eine globale und inklusive Lösung

Die Überarbeitete 6-Punkte-Braillemathematikschrift (die bisherige Mathematikschrift soll spätestens ab dem Schuljahr 2016/17 nicht mehr verwendet werden), die tadellos mit Braillezeile und auf Papier funktioniert.

Eine Insellösung ist MATHS (Mathematical Access for Technology and Science for Visually Disabled Users) durch einen interaktiven PC-basierten Arbeitsplatz. Der eigentliche Editor zum Lesen, Erstellen und Verändern mathematischer Dokumente ist ein auf MS-Windows basierender SGML-Editor mit WYSIWYG-Darstellung.

Im englischen Raum ist als Insellösung Nemeth Braille, das heute in Unified English Braille integriert ist, und mit der 6-Punkt- Braille auskommt, der Standard.

Die einzige weltweit und auch von Sehenden genutzt Lösung ist die allgemein übliche LaTeX Skriptsprache, die auch sehende Schüler, Studenten und Lehrer nutzen, zur Formatierung und eindeutigen Darstellung von Zeichen und Formeln. Und damit ist schon ein wesentlicher Vorteil genannt. Jeder kann das Ergebnis lesen! Wir erlauben uns noch kein abschließendes Urteil, gehen aber jetzt mit dieser Absicht in die praktische Umsetzung im inklusiven Gymnasium. Wir haben mit einigen blinden Erwachsenen und Blindenpädagogen Vor- und Nachteile abgewägt und werden diesen Weg gehen. Hier sind die Grundlagen der LaTeX-Schreibweise:

Eingabe von Mathematik als LaTeX-Script im Unterricht

Latex ist ein weltweit bekannter, verbreiterter und anerkannter Standard ist und wird  dementsprechend auch gerade von vielen Nicht-Sehbehinderten intensiv genutzt. Die Beschreibung komplexer Tabellen und mathematischer Formeln erfolgt textbasiert und zeilenorientiert, so daß eine Ausgabe und damit Kontrolle über eine Braille-Ausgabezeile immer leicht möglich ist.

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Internationaler Wettbewerb für taktil illustrierte Kinderbücher 2019

Auch in diesem Jahr findet der Typhlo & Tactus Wettbewerb für taktil illustrierte Bücher statt, denn alle Kinder haben ein Recht auf Bücher und Geschichten.

Wir freuen uns schon sehr auf tolle neue Inspirationen für die Tastbilderbuchwelt. Auf der Typhlo & Tactus Webseite finden Sie alle wichtige Informationen und Teilnahmebedingungen.

Vielen Dank fürs Teilen und Mitmachen!
Vera und Jolana vom „Sei kein Hasenfuß e.V.“

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im Mai ’19

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer aus der Schule Daniel Kishs,  vom 17. bis 19. Mai 2019 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden.

Anderes Sehen e.V. übernimmt wieder den größten Teil der Kosten und die gesamte Organisation.

Bitte klicken Sie zur Reservierung und Bezahlung eines Termins auf die folgenden Links. Bitte nur EINEN Termin reservieren. Für blinde Nutzer freuen wir uns auf einen Buchungswunsch per Mail an kontakt[ät]anderes-sehen.de.  

➔ 1,5 Stunden Einzel-Training: Eltern und Kind spendenfinanziert zu 45€ (sonst 105€)
➔ 1 h Elterngespräch spendenfinanziert zu 30€ (statt 70€)
➔ 3 h Eltern mit zwei Kindern gemeinsam spendenfinanziert zu 90€ (statt 210€)
➔ 2,5 Stunden Einzel-Training: Jugendlicher spendenfinanziert zu 100€ (sonst 175€)
➔ 3,5 Stunden Einzel-Training: Erwachsener 175€ (sonst 245€)
➔ 2 oder 3 Stunden Trainer-Weiterbildung mit eigenem Klienten (geeignet für Zertifizierungspunkte): Trainer pro Stunde 70€

Buchen Sie schnell, bevor die Plätze belegt sind!
Nur bezahlte Reservierungen sind gültig!


Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie den Betrag nicht aufbringen können! Wir finden eine Lösung!

Tipp für die Kosten: Ihr Augenarzt oder der Kinderarzt stellt Ihrem Kind ein Rezept aus. Sie können dann die Teilnahmekosten von Ihrer Krankenkasse erstattet bekommen. Ergänzungstraining „Erste Grundlagen von Klicksonar (menschliche aktive Echoortung) zum Erlernen autonomer Navigation blinder Menschen“.


Wer ist unser Trainer?

Der von Geburt an blinde Mobilitätstrainer Juan Ruiz aus den USA spricht inzwischen auch Deutsch. Juan erlernte die Technik seit Kindesalter von Daniel Kish und hat seine Fähigkeiten in der Echoortung nahezu zur Perfektion gebracht. Darüber hinaus nutzt er vielfältige Strategien zur Orientierung und Navigation und zur allgemeinen Wahrnehmung, die er in den Trainings gern vermittelt. Er lebt seit mehreren Jahren in Wien.

Juan Ruiz

Der mexikanischstämmige US-Amerikaner Juan Ruiz hat sich fest in Wien niedergelassen.

Die Verbesserung der Mobilität ist in jedem Alter sinnvoll

Die Verbesserung der Mobilität ist in jedem Alter sinnvoll. Auch mit über 70 Jahren gibt es noch Möglichkeiten, die man nicht kannte.

Schon mit 3 Jahren kann viel mitgenommen werden.

Schon mit 3 Jahren kann viel mitgenommen werden, aber vor allem durch die Eltern, die das Gelernte weiter vermitteln.

 

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10 Jahre UN-BRK in Deutschland! Ein neues (nur ein bisschen ernstes) Inklusions-Quiz:

Testet euer Inklusionswissen und gewinnt tolle Preise!

Was ist die rechtliche Grundlage für Inklusion? (alle Antworten möglich ;-) )

– Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
– Die Menschenrechte der UN
– Das Europarecht
 

Wo steht Deutschland bei der Umsetzung von Inklusion im europäischen Vergleich? (leider nur eine peinliche Antwort richtig)

– An erster Stelle
– An letzter Stelle
 

Warum gibt es in Deutschland nur ein Drittel so viele Lehrer wie benötigt? (möglicherweise keine Antwort möglich)

– Weil Deutschland das ärmste Land in Europa ist.
– Weil wir erst gestern gemerkt haben, dass es so viele Kinder gibt.
– Weil Lehrer nur im Ausland ausgebildet werden.
– Weil die Kinder sich nicht darum gekümmert haben.
 

Was tun wir für eine bessere Schulbildung aller 8,35 Millionen* Schüler?

– Ein separierendes Schulsystem für 10% der Norm-Schüler (in das 90% der Schüler nicht hineinpassen)
– Zu den vorhandenen 763.304 Lehrern* weitere 3.000 Lehrer für 32.995 Schulen* einstellen (Maßnahme der Regierungskoalition: 1 Lehrer für jede 10. Schule!)
– Die mittlerweile 1,5 Mio fehlenden Lehrer ausbilden und einstellen (Wilder Gedanke von Anderes Sehen zum Abdecken der Unterrichtsausfälle und zur Verkleinerung der Klassen auf das Normalmaß von 24 Schülern bei teilweiser Doppelbelegung)
 
* Quelle: de.statista.com
 
Wer einen Preis gewinnen will, abonniert unseren anderes-sehen.de-Newsletter und kann im der kommenden Ausgabe die Teilnahmebedingungen finden.
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Braille-Lesen: Neue Studie offenbart die Tatsachen

Nicht immer gibt es Überraschungen, wenn eine Studie veröffentlicht wird. Doch in diesem Fall haben uns manche Ergebnisse überrascht und werden in unsere Arbeit einfließen. 190 Teilnehmer ab der vierten Klasse bis zu Erwachsenen wurden befragt und getestet. Im Vergleich mit sehenden Lesern und Schreibenden kann man auch Unterschiede sehen – oder eben auch nicht.

Die Studie wurde unter der Leitung von Ursula Hofer und Markus Lang erarbeitet.

Ergebnisse aus der zweiten Erhebung:

  1. Leseflüssigkeit und Lesegeschwindigkeit
  2. Hörgeschwindigkeit
  3. Leseverständnis und Hörverständnis
  4. Braillesysteme und mediale Angebote
  5. Rechtschreiben

Grundsätzlich: Brailleleser lesen langsamer als sehende Schwarzschiftleser. In der 4. Klasse bis zu Erwachsenen kann man von etwa 35% der Lesegeschwindigkeit ausgehen. Der Abstand wird mit zunehmendem Alter größer. Das betrifft die Leseflüssigkeit und die Lesegeschwindigkeit gleichermaßen. Der Mittelwert Leseflüssigkeit liegt bei 20 bis 40 Worte pro Minute und die schnellsten liegen bei 50 bis 67. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei den schnellsten im Bereich 90 bis 128 WpM. Dies ist übrigens das wissenschaftlich begründbare Maß für den Nachteilausgleich in der Schule und im Studium (z.B. Zeitverlängerungen, zusätzliche Übungsangebote). Nebenbei kam heraus, dass das beliebteste Medium zum Lesen das Papier ist und die Vollschrift bevorzugt wird. Je früher mit der Brailleleseförderung begonnen wird, desto höhere Lesegeschwindigkeiten werden erreicht. Bei dual Lesenden sollte Braille so früh wie möglich eingeführt werden. Auch effizientes und effektives Texthören ist eine bedeutsame Kompetenz. Diese Kompetenz muss gezielt und individuell gefördert werden.

Stichwortartig verkürzt, das was wir am wichtigsten finden

Erkenntnisse:

  1. Lesen, Lesen, Lesen! Die Übung beim Lesen erhöht den Fluss, die Geschwindigkeit und das Textverständnis.
  2. Für akademischen Lernstoff, der in größeren Mengen schnell aufgenommen und verarbeitet werden muss, eignet sich das Hörbuch und die Audioausgabe des Screenreaders durchaus.
  3. Lesen, Lesen, Lesen! Lesen erhöht die Voraussetzung für korrekte Rechtschreibung. Zu wenig Lesen wirkt sich darauf negativ aus.
  4. Schreiben verbessert ebenso die Rechtschreibung. Zu wenig Schreiben wirkt sich darauf negativ aus. Anwendung softwareseitiger Rechtschreibkorrektur sollte gelernt und angewendet werden.
  5. Wenn die Rechtschreibung erstmal verstanden ist, wirkt sich die Anwendung von Kurzschrift oder der Verzicht auf Großschreibung nicht signifikant auf die Rechtschreibfähigkeiten aus.
  6. Die Wahl des Systems wirkt sich aber ganz wesentlich auf die Geschwindigkeit aus. Geübte Kurzschriftleser lesen doppelt so schnell wie Vollschriftleser. Die Geschwindigkeit wird im Schulalter entwickelt. Danach gibt es kaum Verbesserungen mehr.
  7. Flüssiges Lesen ist auch Voraussetzung für Textverständnis. Es hat also einen wichtigen Nebeneffekt für das Lernen. Wer flüssig und schnell liest, versteht besser was er liest, da das Gehirn nicht mit Lesen beschäftigt ist.

Quelle: Pädagogische Hochschule Heidelberg

Projektteam

Projektleitung

Prof. Dr. Markus Lang
Pädagogische Hochschule Heidelberg / Blinden- und Sehbehindertenpädagogik

Prof. Dr. Ursula Hofer
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich / Studiengang Sonderpädagogik / Vertiefung Schulische Heilpädagogik / Pädagogik für Sehbehinderte und Blinde

Projektmitarbeitende

Fabian Winter
Pädagogische Hochschule Heidelberg

Martina Schweizer
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik

Annette Hallenberger
Landesförderzentrum Sehen Schleswig

Frank Laemers
Pädagogische Hochschule Heidelberg

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Der Tätigkeitsbericht für 2018

Die Tätigkeiten der Vereins Anderes Sehen e.V. umfassten im Jahr 2018 unter anderem:

Veranstaltungen

  • Im März Veranstaltung von Einzeltrainings über vier Tage mit Juan Ruiz für blinde Kinder und Jugendliche um Orientierung und Navigationstechniken zu verbessern.
  • Im Oktober Veranstaltung von Einzeltrainings über vier Tage mit Juan Ruiz.
  • KIMBUK – das vielfältige Kinderbuchfestival am 9. Juni 2018. Anderes Sehen e.V. unterstützt das Festival und ist im Organisationsteam aktiv.
  • Teilnahme an der FOCUS »Inklusion und Barrierefreiheit im Museum« im Archäologischen Museum in Brandenburg am 25.04.2018 mit dem Vortrag »Inklusion und Widerstände: Change Management im Museum«.

Laufende und ständige Aufgaben

  • Ein neues taktil illustriertes Buch für blinde Kinder, »Der Planet», ist in Arbeit.
  • Ein weiteres taktil illustriertes Buch für blinde Kinder, noch geheim, ist in Arbeit.
  • Ständige Erweiterung und Pflege von anderes-sehen.de als größtes und wichtiges Informationsportal für alle, die sich interessieren und besonders, die die hier eine umfassende Quelle für Hintergründe und Tipps finden sollen: Eltern, Erzieher und Pädagogen.
  • Unter anderem durch unser engagiertes Auftreten gegenüber Museen und deren Beratung werden zunehmend neue Ausstellungen inklusiv gestaltet.

Konzept und Evaluierung

  • Wir forschen im Bereich inklusive Medien nach technischen Möglichkeiten für die Herstellung von taktilen Grafiken und Bildern. Diese werden sehr wichtig in der Museumspräsentation von Exponaten und in der Informationsvermittlung im öffentlichen Raum und in Gebäuden. Hinsichtlich der weiteren technischen Entwicklung hoffen wir auf im Buchsektor Erfolge erzielen zu können.

Abgeschlossene Produkte/Projekte

  • Kooperation mit dem französischen Verlag »Les Doigs Qui Revent«. Dabei haben wir gemeinsam Konzepte und Texte für taktil illustrierte Kinderbücher entwickelt und umgesetzt.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Reichweite in sozialen Medien und Newsletter
    • 1.650 abonnierte Empfänger im Mailverteiler (Familien, Pädagogen, Rehalehrer, Frühförderer, Institutionen u.v.m.)
    • 1.980 Abonnenten unserer Facebook-News
    • 967 Abonnenten unserer Twitter-News
    • Allein 2018 gab es 33.712 Aufrufe unserer Videos und 306 Abonnenten unseres Youtube-Kanals
  • Reichweite in redaktionellen Medien
    • Vierseitiger Artikel in DIE ZEIT Wissen, Ausgabe 09/10/2017, Nr. 05: Juan Ruiz sieht die Welt mit den Ohren.
    • Diverse Online- und Offlineartikel
    • Pressearbeit zur misslungenen Umsetzung des Marrakesh Vertrags in Deutschland
    • Pressearbeit zum Thema Barrierefreiheit
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Bundessozialgericht: Anspruch auf Übernahme der Kosten für Integrationshelfer für die Nachmittagsbetreuung in einer Offenen Ganztagsschule

Behinderte Kinder können gegen den Sozialhilfeträger einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für einen Integrationshelfer (Schulbegleiter) als Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung auch für Angebote der Nachmittagsbetreuung in einer Offenen Ganztagsschule haben. Dies hat der 8. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) in zwei Verfahren entschieden (B 8 SO 4/17 R und B 8 SO 7/17 R),

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Literatur für blinde Menschen in Deutschland: Wie die gute Idee verhindert wurde

Der 2014 von Deutschland unterzeichneten Marrakesch-Vertrag sollte endlich Literatur und Medien für blinde und sehbehinderte Leser international leichter zugänglich machen.

Doch hier in Deutschland klopft die Verlagslobby an die Tür der Abgeordneten und behauptet, dass ihr dadurch Gewinne entgehen würden. Ein Denkfehler, denn die Bücher müssen regulär gekauft werden, bevor man sie in Punktschrift ausdruckt. Leider sind die Abgeordneten auf diese Behauptung hereingefallen und haben den Verlagen eine zusätzliche Vergütung versprochen. Weiterlesen

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Klicksonar-Angebot für den Süden jetzt dauerhaft

In Wien können Sie jetzt Ihr Individualtraining bei Juan Ruiz buchen

Wir haben unseren Trainer Juan Ruiz schon oft vorgestellt und jeder, der sich mit Klicksonar beschäftigt kennt ihn. Er hat den deutschsprachigen Raum mit uns zum Welt-Zentrum des Klicksonar gemacht. Wir haben bereits etwa 70 Trainingstage allein in Berlin durchgeführt und organisieren weiterhin regelmäßig Trainings dort.
Für den Süden gibt es jetzt ein neues Angebot.

Juan Ruiz schreibt:

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im September ’18

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer aus der Schule Daniel Kishs,  vom 21. bis 23. September 2018 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden. Weiterlesen

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So geht’s: Umwandlung DRM-geschützter Kindle-eBooks für Ausgabe auf Papier

Fortsetzung.

Bitte beachten Sie unbedingt die rechtlichen Fragen im vorigen Artikel, bevor Sie sich mit der Umwandlung auseinandersetzen. Wer diese nicht beachtet, macht sich möglicherweise strafbar. 

Haftungsausschluss!

Der folgende Text dient nur zu Informationszwecken. Wenn die angegebenen Schritte ausgeführt werden, möchte ich nachdrücklich betonen, dass solche Maßnahmen nur für den persönlichen Gebrauch unternommen werden dürfen. Ich dulde ausdrücklich keinesfalls die Entfernung von DRM aus Kindle-eBooks für die Weitergabe der Dateien oder andere Aktivitäten, die nicht als persönliche Nutzung eines sinneseingeschränkten bzw. blinden Lesers verstanden werden könnten.

Kann man als blinder Mensch nur mit dem Kindle-Reader auf einem iOS-Gerät lesen?

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Rechtliches: Freier Zugang für Blinde zu DRM-geschützten Kindle-eBooks bei Ausgabe auf Papier

Rechtlicher Hintergrund

Über die Frage, in welcher Form urheberrechtlich geschützte Werke (z. B. Bücher, Filme etc.) vervielfältigt und verbreitet werden, entscheidet der Urheber/die Urheberin bzw. der Rechteinhaber/die Rechteinhaberin. Es war deshalb bisher nicht immer möglich, urheberrechtlich geschützte Texte z. B. auch in Braille (Blindenschrift) zur Verfügung zu stellen. 

§ 45a UrhG ermöglicht Menschen mit Behinderungen deshalb seit dem 13. September 2003 den erlaubnisfreien Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken. Können sie ein Werk sinnlich nicht wahrnehmen, so erlaubt es diese Vorschrift, das Werk in eine andere Wahrnehmungsform zu übertragen.  Weiterlesen

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Liebe Eltern: Forschungsprojekt zu alltagsbezogenen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern mit Sehbehinderung oder Blindheit

Wir bitten um die Mithilfe von Eltern blinder oder sehbehinderter Kinder unter 7 Jahren! Vielen Dank! Weiterlesen

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Erfolgreicher Wandel zum ›Museum für alle‹ Unser Beitrag auf der FOCUS 2018

FOCUS 2018

Themenblock Inklusion am Mittwoch, den 25.04.2018 / 14:30 Uhr – 16:00 Uhr

Erfolgreicher Wandel zum ›Museum für alle‹
Inklusion verankern. Kollegen positiv einstellen. Mit Widerstand umgehen.

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Offener Brief an die Regierungskoalition zu ihrer Missachtung unserer UN-Menschenrechte

Blinde Menschen in Deutschland brauchen den einfachen (!) Zugang zu Literatur – so wie in anderen zivilisierten Staaten auch!

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KIMBUK – das vielfältige Kinderbuchfestival am 9. Juni 2018!

Kinderbücher für alle, über alle, mit allen. Weiterlesen

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