Alarm: Berliner Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die verkürzt oder nicht beschult werden

Das Organisationsteam vom Berliner Bündnis für schulische Inklusion schreibt uns:

seit Monaten beschäftigt und belastet uns die wachsende Zahl von Berliner Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen, die verkürzt oder nicht beschult werden. Dies geschieht oft in einem “rechtsfreien Raum”.
Zahlen zur Häufigkeit werden noch immer nicht durch den Bildungssenat erhoben. Doch die Beratungsstellen und Rechtsanwälte in der ganzen Stadt melden eine enorme hohe Zahl von Ratsuchendenen Eltern, deren Kinder davon betroffen snd. Es sind mit Sicherheit mehrere Hunderte.

Um gegen diese Praxis von Berliner Schulen vorzugehen hat ein Netzwerk aus verschiedenen Beratungsstellen, Vereinen, EUTBn, Initiativen, Unterstützer*innen und Jurist*innen in den letzten Monaten eine Handreichung zur Aufklärung erarbeitet. Sie besteht aus zwei Seiten:

• Seite 1 ist für betroffene  Eltern: “Ihr Kind hat ein Recht auf Schule und Bildung. So nicht! Aufklärung für Eltern und Schulen.“

• Die Seite 2 ist für Schulen: „Jedes Kind hat ein Recht auf Schule und Bildung. Lehrbuchweg für Schulen und Eltern.“

Die Handreichung können Sie/könnt Ihr hier herunterladen: https://buendnis-inklusion.berlin/handreichung-nichtbeschulung-verkuerzte-beschulung/

Wir möchten Sie und Euch um Unterstützung bitten, in dem Sie/Ihr
a) die Information zur Handreichung weiterleiten/weitreleitet, um das Menschenrecht auf Schule und Bildung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen an Berliner Schulen abzusichern.

b) uns helfen/helft, dass diese ehrenamtliche Aufklärungs-Arbeit in Form der Handreichung in eine barrierefreie Version übersetzt wird. Auch eine Version in leichter Sprache wäre uns sehr wichtig.

Vielen Dank & viele Grüsse in Ihre und Eure Sommerfrische oder Sommerarbeit

Anne Lautsch | Janine Schott | Gesine Wulf

Das Organisationsteam vom
Berliner Bündnis für schulische Inklusion

info@buendnis-inklusion.berlin
www.buendnis-inklusion.berlin

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Tanzworkshops für junge sehbeeinträchtigte und blinde Menschen

In Hamburg, Marburg und Berlin bietet das Team „Ballett für Blinde“ Workshops an. Wir haben einen ausprobiert und sind sehr überzeugt vom Konzept. Es hat Spaß gemacht und die Teilnehmer:innen kamen ins Schwitzen, haben sich bewegt und vor allem haben sie freie Bewegungen unverkrampft nutzen gelernt. Hip Hop Dance, moderner Tanz aber auch Ballet sind Bestandteil der leichtfüßigen Veranstaltungen. Kinder und Erwachsene genießen es. 
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Pionier des Kinderlangstocks Prof. em. Dr. Michael Brambring †

Wir trauern um Prof. em. Dr. Michael Brambring, der im Juni 2023 verstorben ist.


Prof. Dr. Michael Brambring
21. Mai 1943—13. Juni 2023


Von Anfang an hat Michael Brambring unsere Ideen und Forderungen zur frühen Mobilität blinder Kinder mit Worten und Taten unterstützt. Wir sind dankbar einen guten Menschen und einen der Pioniere der Langstockunterstützung von Kindern kennengelernt zu haben. Er hat dieser notwendigen Herausforderung große Teile seines Schaffens gewidmet und viele Menschen beeinflusst. Bei unseren ersten Gesprächen 2012 schmiedeten wir – Weiterlesen

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Das staatliche Schulsystem schafft es nicht, alle Schüler bedarfsgerecht zu fördern – sind deshalb sind Privatschulen nötig?

Andrej Priboschek, Gründer von News 4 Teachers, berichtet in einer spannenden, sachlich gut fundierten und wichtigen Rede über die Probleme im staatlichen Schulsystem und argumentiert, dass Privatschulen notwendig sind, um die Bedürfnisse aller Schüler besser zu erfüllen. Er bemängelt, dass das staatliche Schulsystem oft nicht genügend Geduld, Unterstützung und Wärme für alle Schüler bietet.

Wir stellen alle fest, dass die Bildungskrise in Deutschland anhält, wie durch die kürzlich veröffentlichte Iglu-Studie gezeigt wurde. Besonders betroffen sind Kinder aus Migrantenfamilien, behinderte und sozial benachteiligte Kinder. Schuld ist zweifellos die kurzsichtige und auf Legislaturperioden ausgerichtete Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte, die Probleme wie die verkürzte Gymnasialzeit (G8), das Scheitern der Inklusion und die soziale Ungleichheit im Bildungssystem nicht gelöst hat. Zudem kommen nun neue Herausforderungen wie die Krise des dualen Ausbildungssystems und der Mangel an Lehrkräften und Fachkräften in Kindertagesstätten hinzu.

Andrej Priboschek bemängelt die Ignoranz für die Bedeutung von Bildung. Bildung ist eine Investition für die wirtschaftliche Entwicklung. Er zeigt, dass aber Bildungsinvestitionen die höchste vorstellbare Rendite bringen. Dennoch betrachtet der Staat seiner Auffassung nach Bildungsausgaben oft als Konsumausgaben und unterfinanziert das Bildungssystem chronisch. Durch die Investition in die Bildung von Kindern könnten langfristig hohe Steuereinnahmen generiert und soziale Kosten vermieden werden.

Der Staat bekommt als Lebensleistung von einem ausgebildeten Menschen Steuern und Abgaben in Höhe von mindestens 900.000 Euro – also etwa zehn Mal mehr, als in seine Bildung investiert wurde, rechnet Priboschek vor.

Andersherum müsste der Staat für eine Person ohne Abschluss, wenn sie in der Schule scheitern würde, rund eine halbe Million Euro für lebenslange Sozialkosten aufwenden. Trotzdem verlassen alljährlich 50.000 Jugendliche das staatliche Schulsystem ohne Abschluss. Diese 50.000 jungen Menschen kosten den Staat an Sozialabgaben und an entgangenen Steuern hochgerechnet 70 Milliarden Euro – wie viel sinnvoller wäre es, einen Bruchteil davon zusätzlich ins Bildungssystem zu investieren?

Und die Zahl wäre höher, wenn es Privatschulen nicht gäbe.

Lesen Sie unbedingt die gesamte Rede!

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SightCity Nachlese – Neue Geräte für blinde Nutzer

Die SightCity Frankfurt ist die größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Sie fand, wie jedes Jahr, im Mai 2023 in Frankfurt statt. Wir haben sie einen Tag lang besucht. Unser Rundgang hat uns für folgende Neuigkeiten begeistert. Fast alle davon sind bereits zu kaufen. Weiterlesen

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DBSV fordert starkes Gesetzespaket gegen Diskriminierung und Barrieren

Hannover, 12. Mai 2023. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat heute auf seinem Verbandsrat in Hannover eine Resolution zur Behindertengesetzgebung beschlossen. Hintergrund ist das Versprechen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag, dass Deutschland in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden soll und dass dafür drei Gesetze überarbeitet werden – das Behindertengleichstellungsgesetz, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Leider ist bisher nicht viel passiert. „Die Legislatur steuert auf ihr Bergfest zu und wir warten immer noch auf die ersten Gesetzentwürfe, weil die zuständigen Ministerien gelinde gesagt unterschiedlich stark motiviert sind und weil sie nicht koordiniert vorgehen“, sagt DBSV-Präsident Hans-Werner Lange.

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) fokussiert die öffentliche Hand und deren Pflicht zur Barrierefreiheit und Nichtdiskriminierung, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll Diskriminierung im Arbeitsleben und im privaten Rechtsverkehr verhindern und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist ein Spezialgesetz zur Barrierefreiheit bestimmter Produkte und Dienstleistungen. „Alle drei Gesetze sind wichtig und müssen inhaltlich überarbeitet werden. Wir brauchen aber darüber hinaus gesetzesübergreifend verlässliche, nachvollziehbare und aufeinander abgestimmte Regeln sowie einheitliche Sanktionsmechanismen bei Verstößen, damit sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Leben die Barrierefreiheit spürbar verbessert und Diskriminierungen abgebaut werden“, erläutert Hans-Werner Lange. „Menschen mit Behinderungen erwarten mehr als den Abbau von Barrieren in Bundesbehörden. Sie wollen endlich gleichberechtigt am alltäglichen Leben teilhaben – egal ob es um Aktivitäten im Internet, die eigenständige Mobilität oder die Gesundheitsversorgung geht.“

Die Resolution „AGG, BGG, BFSG zusammendenken und jetzt ambitioniert für mehr Inklusion reformieren!“ finden Sie unter:

https://www.dbsv.org/resolution/agg-bgg-bfsg.html

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Willkommenspaket für Eltern blinder und stark sehbehinderter Kinder

Das Willkommenspaket CLARO soll Eltern blinder und stark sehbehinderter Babys begleiten. Die Eltern erhalten Antworten auf die wichtigsten Fragen und bekommen hilfreiche Informationen und Kontakte.
Außerdem entwickeln wir ein inklusives Stofftier. Das Stofftier soll die Entwicklung des Kindes unterstützen. Es ist ein Teil des Willkommenspakets CLARO. Das Stofftier regt die ganze Familie zum gemeinsamen Tasten, Lernen und Spielen an.

 

Der Verein möchte möglichst viele Erfahrungen von Eltern blinder und stark sehbehinderter Kinder sammeln. Deshalb machen wir eine Befragung. Ihre Antworten können in die Erstellung des Willkommenspakets einfließen und werden nur dafür verwendet. Die Befragung ist anonym und freiwillig.

Für die Befragung brauchen Sie etwa 15 Minuten. Die Befragung läuft bis zum 31. Mai.

https://survey.lamapoll.de/Umfrage-Projekt-CLARO/ 8

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen.

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14. Berliner Hörspielfestival mit Workshop für blinde Teilnehmende und Wettbewerb

Das 14. Berliner Hörspielfestival findet am Samstag, den 16. September 2023 als Ein-Tages-Veranstaltung statt – mit einem Netzwerktreffen, einer medienpolitischen Diskussionsrunde und soweit alles klappt auch mit einem Live-Auftritt, Audio-Walk, Hörspielbus und der Uraufführung unseres Förderpreises. Auch einen Hörspiel-Workshop für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen soll es wieder geben.

Im Zentrum stehen wie immer unsere Wettbewerbe um die Publikumspreise. Diesmal wird es allerdings aus den gegebenen Gründen nur zwei geben: // Das kurze brennende Mikro (#KBM) und  / Der MikroFlitzer (#DMF).

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„Sag mir, was du siehst“ Podcast

„Sag mir, was du siehst“ – ist ein neuer Podcast des Zeppelin Museums mit und für sehbeeinträchtige Menschen sowie all diejenigen, die Kunst und Technik aus einer neuen Perspektive betrachten möchten.

Claudia Böhme ist Historikerin und Kunstpädagogin und stellt uns in unserem Podcast Fragen aus ihrer Perspektive als blinde Person zu unseren Objekten aus Technik und Kunst.

Der Podcast setzt sich mit grundlegenden, relevanten Fragen der Museumsarbeit auseinander: Wie blicke ich auf ein Objekt? Wie beschreibe ich es?

Unter folgenden Links ist die erste Folge des Podcasts zu finden:

Auf YouTube: https://youtu.be/tM4bilodNgk

Spotify: https://open.spotify.com/show/66w9QGbGzGuAldigNelJcV

Die erste Staffel des Podcast umfasst sechs Folgen, die ab heute in einem zweiwöchentlichen Rhythmus auf unseren Kanälen veröffentlicht werden. In der ersten Folge stehen wir mit Jürgen Bleibler, dem Leiter der Zeppelin Abteilung in unserer Wechselausstellung „Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension“ im Erdgenoss vor dem Technikobjekt der Concorde.

Gefördert wird das Podcastprojekt vom Zentrum für kulturelle Teilhabe – eine Einrichtung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Der Podcast ist Teil des Pilotprojektes „MitBestimmtungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“.

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Kindertheater mit Audiodeskription und Tastführung – Berlin im März

Wir, das Theater an der Parkaue, bieten regelmäßig in größeren Abständen Theatervorstellungen mit Audiodeskription an, für Schulklassen unter der Woche und Familien- und Einzelpublikum am Wochenende oder in den Ferien. Uns als Institution ist es wichtig, dass wir auch blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien und Freund*innen die Möglichkeit geben, Theater zu erleben.

Mit offener Audiodeskription

„Das Spiel“ von Rachel Rosen

Familienstück für alle ab 5 Jahren

Samstag, 25. März, 15:00 Uhr Vorstellungsbeginn, davor Tastführung und Stückeinführung

Montag, 27. März, 11:00 Uhr Vorstellungsbeginn, davor Tastführung und Stückeinführung

Im März zeigt das Theater an der Parkaue, das Junge Staatstheater Berlin, wieder eine Theatervorstellung mit Audiodeskription – dieses Mal sogar mit einer offenen Live-Audiodeskription auf der Bühne. D.h. das gesamte Publikum nimmt die Audiodeskription wahr, die Kinder müssen keine Kopfhörer tragen. Das Stück ist eine Kinderkomödie und richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und ihre Familien sowie an die Grundschulklassen bis zur 6. Klassenstufe. Für die Audiodeskription kooperiert das Theater wieder mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription.

Zum Inhalt: Füchse gegen Pinguine, 0:0 und Anpfiff! Das Kinderstück erzählt mit großem Witz davon, was alles schief gehen kann auf dem Bolzplatz. Da hat eine Spielerin ihr Trikot vergessen und die Mittellinie wurde auch noch nicht gezogen. Jetzt fehlt nur noch ein Eigentor auf der Liste der Peinlichkeiten. Absolut nichts funktioniert wie geplant, aber alle geben ihr Bestes und wollen nur eins: Fußball spielen – und natürlich gewinnen. „Das Spiel“ ist ein großer Theaterspaß mit viel Musik für alle ab 5 Jahren.

Weitere Informationen: https://www.parkaue.de/spielplan/spielplan/2023-03/das-spiel/501/

Reservierung von Tickets an der Theaterkasse unter 030-77555252 oder service@parkaue.de.

Theater an der Parkaue
Junges Staatstheater Berlin
Parkaue 29, 10367 Berlin

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im März ’23

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer vom Donnerstag, 2., bis Sonntag 5. März 2023 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden.

Anderes Sehen e.V. übernimmt wieder den größten Teil der Kosten und die gesamte Organisation. Weiterlesen

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Berlinale-Filme für blinde und sehbehinderte Jugendliche

Die Berlinale bietet eine Filmvorführung für Jugendliche ab 14 Jahren mit Audiodeskription über die App Greta an. Vor Ort stehen 10 Leihhandys mit eingerichteter App zur Verfügung sowie die Begleitung in den Saal.


WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO, WIE ES NIE WAR (116 Min.)

Empfohlen ab 14 Jahren

Service-Termine mit Leihhandys und Betreuung vor Ort:
• Freitag, 17. Februar, 19:30 Uhr in der Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin (U-Bahn U1, U2, U3 bis Wittenbergplatz)
Montag, 20. Februar, 12:30 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin (Bus 200 bis Bötzowstr.)

Weitere Termine:
• Samstag, 18. Februar, 11:30 Uhr im Cubix 5, Rathausstraße 1, 10178 Berlin (U-/S-Bahn bis Alexanderplatz)
• Samstag, 18. Februar 15:30 Uhr im Cineplex Titania, Gutsmuthsstraße 27/28, 12163 Berlin (U-Bahn U9 bis Walther-Schreiber-Platz)
• Sonntag, 19. Februar, 15:45 Uhr im Cubix 8, Rathausstraße 1, 10178 Berlin (U-/S-Bahn bis Alexanderplatz)

Inhalt:

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Tanzworkshops für sehbeeinträchtigte und blinde Menschen

In Hamburg und Berlin bietet das Team „Ballett für Blinde“ Workshops an. Wir haben einen ausprobiert und sind sehr überzeugt vom Konzept. Es hat Spaß gemacht und die Teilnehmer:innen kamen ins Schwitzen, haben sich bewegt und vor allem haben sie freie Bewegungen unverkrampft nutzen gelernt. Hip Hop Dance, moderner Tanz aber auch Ballet sind Bestandteil der leichtfüßigen Veranstaltungen. Kinder und Erwachsene genießen es. 
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Der Tätigkeitsbericht von Anderes Sehen e.V. für 2022

Die Tätigkeiten der Vereins Anderes Sehen e.V. umfassten im Jahr 2022 unter anderem:

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Erstes Unternehmen in Deutschland mit Brailleschrift auf Produkten

Auch wenn es nicht gerade ein typisches Kinderprodukt ist, dürfen wir dennoch auf diesen bahnbrechenden Hersteller hinweisen. Wir hoffen, dass diesem Beispiel noch viele andere Folgen werden.

Pralinenschachteln der Firma SAWADE mit Braille

Pralinenschachteln der Firma SAWADE mit Braille

Die Berliner Pralinenmanufaktur Sawade hat (nicht ganz ohne unser Zutun) fast die gesamte Pralinen-Produktpalette mit Brailleschrift ausgestattet. Darunter auch zwei Adventskalender. Nicht nur der Titel oder die Marke, sondern etwas Nützliches ist auf der Packung zu lesen: Der Inhalt und meist auch die Zusammensetzung der Pralinen wird genannt.

Damit ist diese Firma eine Pionierin. Nicht ein Megaunternehmen mit viel Geld, nicht ein soziales Unternehmen sondern ein kleiner mittelständischer Betrieb hat diese technische und finanzielle Herausforderung angenommen. Wir finden, dass das eine Würdigung verdient. Bis heute gibt es kein anderes deutsches Unternehmen im Lebensmittelsektor, das seine Produkte mit Blindenschrift beschriftet. Hut ab für Sawade! Weiterlesen

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Vorschul-Lehrbuch für blinde Kinder „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ verfügbar

Ein Meilenstein: Das erste inklusive und wissenschaftliche Lernmittel, das Vorschulkinder mit Blindheit sowie mit und ohne Sehbeeinträchtigung in neun Bänden an die Braille- und Schwarzschrift heranführt, ist erschienen.

Doppelseite aus dem Lehrbuch

Seite aus „Alex und Lilani entdecken die Welt der Buchstaben“

Ein internationales Forschungsteam der HKB und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg PH HD hat ein inklusives Lernmittel entwickelt, welches Kinder mit und ohne Sehbeeinträchtigung gleichermassen auf den Schriftspracherwerb vorbereitet. Weiterlesen

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Die Menschenrechte blinder Kinder in Berlin werden gestrichen

Hier unser Brief an die Berliner Bildungssenatorin. Bitte schreibt auch Ihr wie unerträglich Ihr die Streichung der Förderung findet.

Sehr geehrte Senatorin Busse,

als Ansprechpartnerin für viele Eltern bundesweit und in Berlin haben wir über Umwege von einer geplanten Veränderung gehört, die für sehr viel Unruhe und Angst unter Eltern sorgt. Es geht um nichts geringeres als die Teilnahmemöglichkeit ihrer Kinder am Schulunterricht.

Seit vielen Jahren müssen wir hier in Berlin hinnehmen, dass Kinder und Jugendliche mit den Förderstufen I bzw. II nur wenig, viel zu wenig, Förderstunden erhalten. Die (unter anderem dadurch) ohnehin äußerst mangelhafte Inklusionslage in Berliner Schulen würde durch eine solche Maßnahme dazu führen, dass Inklusion schlicht und einfach nicht mehr möglich ist. Vermutlich ist das das Ziel dieser Maßnahme, aber das können wir nicht hinnehmen. Mit Ihrem Wissen um die UN-BRK (Behindertenrechtskonvention) ist es nicht zu erklären, dass die Förderstunden praktisch gestrichen werden. Von den geplanten drei Stunden blieben netto, nach Abzug der Gespräche mit anderen Lehrkräften, der Schulleitung und Organisationsaufgaben, Vorbereitung oder Übertragung von Lernmaterialien etc. KEINE Zeit für spezifische Lerninhalte mit dem Kind. Wie soll inklusive Bildung ohne Förderstunden stattfinden?

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Deutsche Länder mit großen Defiziten laut Institut für Menschenrechte

NRW: Inklusives Schulsystem muss Ziel der nächsten Landesregierung sein
Berlin. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Bildungschancen haben. Nordrhein-Westfalen ist nach Ansicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte auch 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention weit davon entfernt, Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu garantieren. Mit 4,9 Prozent stagniert der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die außerhalb des allgemeinen Schulsystems beschult werden, derzeit auf einem relativ hohen Niveau (Platz 12 im bundesweiten Vergleich). „Die künftige Landesregierung muss dringend ein Gesamtkonzept zum Aufbau eines inklusiven Schulsystems erarbeiten, und das unbedingt unter Beteiligung von Menschen mit Behinderungen“, erklärt Susann Kroworsch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts mit Blick auf die Landtagswahlen am 15. Mai 2022.Nordrhein-Westfalen, das im Ländervergleich bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in vielen Lebensbereichen durchaus gute Fortschritte zeigt, muss als Flächenland, aus dem ein Großteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kommt, im Bildungsbereich eine Vorbildfunktion einnehmen, wenn es Deutschland insgesamt gelingen soll, seine Verpflichtung, ein inklusives Schulsystem aufzubauen, zu erfüllen.

Die Umsetzung dieser Verpflichtung sei in Nordrhein-Westfalen in der auslaufenden Legislatur an einem verfehlten Verständnis von Inklusion gescheitert, so Kroworsch. „Eine echte Transformation, wie die UN-Behindertenrechtskonvention sie fordert, konnte bisher nicht stattfinden. Denn die im allgemeinen Schulsystem zur Umsetzung der schulischen Inklusion benötigten Ressourcen sind im Förderschulsystem gebunden.“

Laut Monitoring-Stelle verstößt Nordrhein-Westfalen damit gegen menschenrechtliche Verpflichtungen und befördert erwiesenermaßen den Beginn von Exklusionsketten, aus denen Menschen mit Behinderungen oft nicht wieder herauskommen: Der Aussonderung in Förderschulen, die in der Regel ohne Schulabschluss beendet werden, folge in den meisten Fällen eine Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder die Arbeitslosigkeit. Kroworsch: „Nordrhein-Westfalen muss jetzt strukturelle Reformschritte einleiten. Wie bildungswissenschaftliche Erkenntnisse belegen, bieten Förderschulen keine gleichwertigen Bildungschancen, dagegen trägt ein heterogenes Lernumfeld dazu bei, dass jedes Kind bessere Lernergebnisse erzielen kann.“

Die aktuelle Veröffentlichung der Monitoring-Stelle „Schulische Inklusion wirksam umsetzen“ stellt notwendige Elemente eines Gesamtkonzepts zur Umstrukturierung allgemeiner zu inklusiven Schulen vor. Dazu gehört unter anderem die systematische, schrittweise Abwicklung von Förderschulstandorten zugunsten inklusiver Angebote für jedes Kind, unabhängig von Art und Schwere der Beeinträchtigung.

WEITERE INFORMATIONEN
Schulische Inklusion wirksam umsetzen – Warum die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen im Sinne echter Bildungsgerechtigkeit umsteuern muss. Position, April 2022. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte.
www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/schulische-inklusion-wirksam-umsetzen

In Leichter Sprache: Inklusion in den Schulen von Nordrhein-Westfalen – Text in Leichter Sprache. Position. April 2022. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte.
www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/inklusion-in-den-schulen-von-nordrhein-westfalen

Monitoring in Nordrhein-Westfalen
www.institut-fuer-menschenrechte.de/das-institut/abteilungen/monitoring-stelle-un-behindertenrechtskonvention/nrw

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UN-Ausschuss sehr unzufrieden mit der Schweiz

Leider kam der UNO-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK-Ausschuss) zu einem für die Schweiz nicht überraschendem aber umso peinlicheren Ergebnis:

Im Abschlussbericht wird ausführlich dargestellt, dass die Schweiz vielfach die Rechte ihrer 1,8 Mio. Bürger:innen mit Behinderungen missachtet. Danke für die Pressemitteilung. Hier weiterlesen auf Inclusion Handicap und Pro Infirmis

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Förderschüler:innen und Schulformwechsel. Wie und Wann?

Zu Zahlen über Schulwechsel von Schüler:innen aus Förderschulen gab es bislang nur Vermutungen oder parteipolitische Behauptungen. Wie die Fakten aussehen ergab erst jetzt die Veröffentlichung eines Berichts aus NRW.

Der Schulformwechsel aus Förderschulen in die allgemeinen Schulen gelingt nur für so wenige Schüler, dass sie statistisch überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Dabei ist genau dies das vermeintliche Hauptziel der Förderschulen – die Kinder fit zu machen für ihre Teilhabe an der Gesellschaft und auf dem Weg dahin an der Teilhabe an allgemeiner Bildung. Es wird nicht von allen Eltern auch als der beste Weg für Ihre Sprösslinge gesehen aber für viele ist es ein Ziel. Solange hier aber kein politischer Wille entsteht, muss man davon ausgehen, dass die Förderschule ein System ohne Ausgang ist.

Ein freiwilliger oder unfreiwilliger Wechsel in die Förderschule ist eine Einbahnstraße trotz aller anderen Beteuerungen. Wer sich also unfreiwillig in die Förderschule verbannt sieht, hat nur die Möglichkeit dies anfänglich zu verhindern oder dann ein sonderpädagogisches Gutachten der Schulaufsichtsbehörde zu beantragen. Es gibt keine unabhängige Instanz, die die Einstufung von Kindern regelmäßig überprüft, um eine mögliche Rückführung in die allgemeine Schule zu empfehlen. Lediglich eine interne Klassenkonferenz der Förderschule kann die Rückführung empfehlen. Ohne externen Blick verfestigen sich falsche Einschätzungen, was dem „Kindeswohl“ zuträglich sei, wie es sie bereits vielfach gegeben hat.

Diese und weitere tiefergehende Erkenntnisse wurden veröffentlicht auf bildungsklick.de

Förderschüler:innen haben kaum Aussicht auf Schulformwechsel

Das Beispiel NRW zeigt, dass ein Schulformwechsel von Förderschulen in allgemeine Schulen trotz des Rechts auf inklusive Bildung faktisch nicht existiert und bildungspolitisch auch nicht gefördert wird.

Plädoyer für das Ende sonderpäda­gogischer Feststellungsverfahren

Entgegen der menschenrechtlichen Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Schulsystems wird das Förderschulsystem bildungspolitisch verfestigt und ausgebaut. Die sonderpädagogischen Feststellungsverfahren spielen dabei eine Schlüsselrolle – und sollten abgeschafft werden.

Sonderbeschulung schadet Ausbildungs- und Teilhabechancen

Eine bildungssoziologische Studie hat untersucht, ob es für Schulabgängerinnen und -abgänger der Förderschule Lernen, die in der Regel ohne Hauptschulabschluss die Schule verlassen, eine „zweite Chance“ durch den Zugang zu einer beruflichen Ausbildung gibt.

Piwarz: Förderschulen bleiben unverzichtbar

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat sich deutlich zu den Förderschulen bekannt.

Förderschulen sind Risikoorte, kein „Schutz- und Schonraum“

Die aktuelle Studie über Erfahrungen von Förderschülerinnen und -schülern mit sexualisierter Gewalt und die vom Hessischen Kultusministerium daraus gezogenen Konsequenzen greifen zu kurz. Sie nehmen die negativen Effekte der extremen sozialen Segregation nicht in den Blick.


 

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Informationen für Geflüchtete mit Behinderung und minderjährige Geflüchtete

Wir haben folgende Informationen gefunden:

Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) ist zutiefst bestürzt über die Krieg- und Konfliktsituation in der Ukraine, die zu schlimmen Menschenrechtsverletzungen führt. Insbesondere behinderte Menschen seien deutlich höheren Risiken und Gefahren ausgesetzt, da sie oft keinen Zugang zu Sicherheits- und Hilfsmaßnahmen haben. Denn wichtige Informationen über Schutz und Evakuierung sowie die Notunterkünfte selbst seien nur selten barrierefrei, sodass behinderte Menschen oft zurückgelassen werden und Gewalt und Missbrauch erfahren.

Informationen für Geflüchtete mit Behinderung und minderjährige Geflüchtete.

Informationen für blinde Geflüchtete:
dbsv.org/aktuell/edf-ukraine.html
dbsv.org/landesvereine.html

Falls Sie ein geflüchtetes blindes Kind betreuen oder kennen, das Bedarf an einem Langstock hat, können wir diesen unkompliziert finanzieren und ggf. besorgen. Wichtig ist die Körpergröße des Kindes und eine zustellbare Adresse. Kontaktieren Sie kontakt[ä]anderes-sehen.de

Besondere Rechte haben auch minderjährige Flüchtlinge, die ohne erwachsene Angehörige nach Deutschland kommen. Welche Rechte sind das? Wo gibt es Beratung? Welche Hilfen und medizinische Versorgung bekommen Flüchtlinge mit Behinderung? Diese und andere Fragen werden hier beantwortet.

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung berät bundesweit Menschen mit (drohenden) Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige. Dies gilt auch für Menschen mit Fluchterfahrung wie aktuell aus der Ukraine. Speziell für diesen Personenkreis wurde hier eine Informationsseite in ukrainischer und russischer Sprache entworfen.

Informationen für gehörlose Geflüchtete.

Der Deutsche Gehörlosenbund mit sechszehn Landesverbänden und Fachverbänden ist bundesweit und vor Ort mit Fachleuten und ehrenamtlichen Helfer:innen aktiv in der Organisation und Betreuung von tauben, hörbehinderten und taubblinden geflüchteten Menschen aus der Ukraine. Nun weist der Verband auf eine Handreichung für den Einsatz von Übersetzer:innen und Dolmetscher:innen für Gebärdensprachen und Kommunikationshelfer:innen im Zuge der Hilfsmaßnahmen für Ukrainische Geflüchtete hin. Handreichung zum Dolmetschen und Übersetzen für gehörlose Geflüchtete (kobinet-nachrichten.org)

Informationen in Leichter Sprache:

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Teilnehmen am 13. Berliner Hörspielfestival – Einsendeschluss ist der 3. April

das 13. Berliner Hörspielfestival findet vom 2. bis 4. September 2022 in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10, 10557 Berlin) statt. Einige Einsendungen wurden schon eingereicht, aber es sollen mehr werden. Anbei die Ausschreibung für das diesjährige Festival.
 
Einsendeschluss ist Sonntag, der 3. April um Mitternacht.
 
Bitte leitet das auch an potentiell Interessierte weiter. 
_______


Ausschreibung 


Das 13. Berliner Hörspielfestival findet vom 2. bis 4. September 2022 in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin statt.


Für die Wettbewerbe werden wieder unabhängig produzierte Hörstücke gesucht:



/// Das lange brennende Mikro (#LBM): Stücke bis 60 Minuten

// Das kurze brennende Mikro (#KBM): Stücke bis 20 Minuten

/ Das glühende Knopfmikro (#GKM): Stücke bis 5 Minuten

Zu gewinnen gibt es wie jedes Jahr wertvolles Audioequipment.



Zusätzlich wird in diesem Jahr wieder ein Preis für den kreativen Nachwuchs vergeben:
Das zündende Mikro (#DZM). Wer maximal seine zweite Eigenproduktion zu einem unserer Wettbewerbe einreicht, kann sich jetzt mit demselben Stück zusätzlich um diesen Preis bewerben. Dotiert ist dieser Preis mit der Nutzung des renommierten Studios für Elektroakustische Musik in der Akademie der Künste am Hanseatenweg 10 in Berlin für die Produktion eines maximal 20minütigen Hörspiels. Das so entstandene Stück wird auf dem nächsten Berliner Hörspielfestival außer Konkurrenz präsentiert.



Für alle Wettbewerbe gilt: Erzählerische, dokumentarische, klangkünstlerische Formen sowie deren Mischungen sind willkommen. Sie müssen nur unabhängig von Rundfunkanstalten oder Verlagen produziert worden sein. Bei fremdsprachigen Produktionen brauchen wir zusätzlich zum Audiofile ein Manuskript in der Originalsprache mit einer Übersetzung ins Englische (falls nötig) und (falls möglich) ins Deutsche.  Pro Kategorie kann maximal ein Stück eingereicht werden, das nicht älter als zwei Jahre ist und in den vergangenen Jahren noch nicht eingereicht worden ist. Es gibt wie immer wertvolles Audio-Equipment zu gewinnen. Bitte ladet die Audiodateien im MP3-Format bis zum 3. April 2022 um 24.00 Uhr (Einsendeschluss) über das Uploadformular auf der Website hoch: https://berliner-hoerspielfestival.de/teilnehmen-bhf-2022/ Hier die genauen Teilnahmebedingungen: https://berliner-hoerspielfestival.de/teilnahmebedingungen/

Der MikroFlitzer (#DMF) für Hörstücke von max. 60 Sekunden Länge, die unter Einsatz eines vorgegebenen Satzes und eines bestimmten Geräusches produziert werden müssen, wird am 1. August ausgeschrieben.

Bitte informiert Euch auf unserer Website https://berliner-hoerspielfestival.de und unseren Social-Media-Kanälen über etwaige Änderungen. 


Facebook: https://www.facebook.com/BerlinerHoerspielFestival

Instagram: https://instagram.com/hoerspielfestival/

Twitter: https://twitter.com/Hoerspielfest

Wir freuen uns auf Eure Hörstücke!



Das Festivalteam
 
13. Berliner Hörspielfestival
2.-4. September 2022

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Klicksonar- und Mobilitätstraining im März ’22

Wir haben Juan Ruiz, den blinden Mobilitäts-, Klicksonar- und Wahrnehmungstrainer vom Donnerstag, 10. bis Sonntag 13. März 2022 nach Berlin bestellt. Es können Einzeltrainings in Orientierung und Mobilität mit Langstock und Klicksonar gebucht werden.

Anderes Sehen e.V. übernimmt wieder den größten Teil der Kosten und die gesamte Organisation. Weiterlesen

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Anne Frank Tag 2022: Anmeldefrist bis 21.3. verlängert

Die Anmeldefrist für den Anne Frank Tag 2022 wurde verlängert! Noch bis zum 21. März 2022 können sich Schulen für den bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus anmelden. Der Anne Frank Tag behandelt in diesem Jahr das Thema »Freundschaft«. Hierfür stellt das Anne Frank Zentrum den teilnehmenden Schulen kostenfrei digitale und gedruckte Lernmaterialien zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem eine Plakatausstellung und eine 16-seitige Zeitung samt Begleitheft für Lehrkräfte. Wir freuen uns über weitere Anmeldungen.

Die Anmeldung von Schulen ist in wenigen Schritten über das Onlineformular des Anne Frank Zentrum möglich.

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